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Packen nach Plan: So wird das Wohnmobil nicht zu schwer

Packen nach Plan  

So wird das Wohnmobil nicht zu schwer

01.05.2019, 04:38 Uhr | dpa

Packen nach Plan: So wird das Wohnmobil nicht zu schwer. Viel Platz im Stauraum - doch wer zu viele und zu schwere Sachen in sein Wohnmobil packt, kann schnell das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs überschreiten.

Viel Platz im Stauraum - doch wer zu viele und zu schwere Sachen in sein Wohnmobil packt, kann schnell das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs überschreiten. Foto: Robert Günther. (Quelle: dpa)

Losheim am See (dpa/tmn) - Wohnmobile verführen mit teils großzügigem Raumangebot zum reichhaltigen Beladen. Das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs dürfen Reisende aber auf keinen Fall überschreiten, warnt die Sachverständigenorganisation KÜS.

Um sicher zu gehen, können Camper ihr reisefertiges Mobil vor der Abfahrt auf einer öffentlichen Waage wiegen lassen. Die erlaubte Zuladung kann verhältnismäßig gering sein: Bei Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen liegt sie nach KÜS-Angaben in der Regel bei 300 bis 400 Kilogramm, bei manchen Modellen könnten es 600 bis 700 Kilo sein.

Die Zuladung errechnet sich aus der Differenz aus dem zulässigen Gesamtgewicht, die unter F1 im Fahrzeugschein zu finden ist, und der Angabe zum sogenannten Leergewicht (G) des Wagens. In der Regel enthält das Leergewicht bereits einen zu 90 Prozent gefüllten Tank und einen 75 Kilogramm schweren Fahrer. Nachgerüstete Teile wie eine Sat-Anlage, Markise oder Klimaanlage reduzieren die Zuladung weiter.

Die KÜS rät, eine genaue Packliste zu erstellen, leichte Campingmöbel zu wählen sowie Putz- und Kosmetikartikeln aus großen Gebinden in kleinere Behälter umzufüllen. Gasflaschen aus Aluminium seien Modellen aus Stahl vorzuziehen.

Wer zu schwer fährt, beeinflusst zum Beispiel in Kurven und beim Bremsen das Fahrverhalten negativ und riskiert Bußgelder und Punkte. Bei 30 Prozent Übergewicht werden den KÜS-Angaben zufolge bei einem 3,5-Tonner 235 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. In Ländern wie Italien und Österreich werde ein Gewichtsvergehen wesentlich teurer.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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