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Lada Vesta: Limousine soll unter 10.000 Euro kosten

Franko-Russisches Auto  

Der Lada Vesta - eine Limousine unter 10.000 Euro

01.08.2016, 16:07 Uhr | Mario Hommen, SP-X

Lada Vesta: Limousine soll unter 10.000 Euro kosten. Technisch ist der Lada Vesta eng mit Renault verwandt. (Quelle: Hersteller)

Technisch ist der Lada Vesta eng mit Renault verwandt. (Quelle: Hersteller)

Die russische Automarke Lada profitiert schon seit Jahren von der engen Zusammenarbeit mit Mehrheitseigner Renault. Bald kommt mit dem Lada Vesta ein neues Modell auf deutschen Markt.

Äußerlich konnten Lada-Neuheiten der jüngeren Vergangen mit ihrer meist etwas angestaubten Optik bisher kaum überzeugen.

Lada Vesta kommt Ende des Jahres

Ende 2016 wird sich das ändern, denn dann kommt der Vesta offiziell nach Deutschland - nachdem er im Herbst 2014 in Moskau vorgestellt wurde. Mit Renault-Technik, einer progressiven Optik und einem vermutlich sehr interessanten Preis könnte Lada neue Kundenkreise in der Kompaktklasse erobern.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Kompakte Limousine mit Stufenheck

Der Vesta wird zunächst als Stufenhecklimousine kommen. So will Lada international wieder wettbewerbsfähiger werden. Trotz des klassischen Limousinenschnitts gefällt der Russe mit einer eleganten neuen Linie. Vor allem das in die Flanken gepresste X verleiht dem Blechkleid Charakter.

Genug Platz

Mit 4,41 Meter Länge und 2,63 Meter Radstand dürfte der Vesta ein ordentliches Platzangebot bieten. Der 480 Liter große Kofferraum hat klassenübliche Dimensionen. Dank umlegbarer Rückbanklehne kann die Gepäckraumkapazität erweitert werden. Die Zuladung wird im Bestfall bei 420 Kilogramm liegen.

Angestaubter Benziner

Als einzig verfügbarer Antrieb wird ein 1,6-Liter-Benzinmotor mit 106 PS und 148 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung stehen. Gekoppelt an ein manuelles Fünfgang-Getriebe kann der 1,3-Tonner in 11,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen und fast 180 km/h schnell werden.

Mit der optionalen Fünfstufen-Automatik verlängert sich die Sprintzeit um exakt eine Sekunde. In beiden Getriebeversionen gibt Lada Deutschland den Verbrauch mit sechs Litern auf 100 Kilometer an.

Lada macht sich

Beim Fahrwerk setzen die Russen auf Einzelradaufhängung vorne und eine Verbundlenkerachse hinten. Servolenkung ist Serie. Zu den Ausstattungsoptionen gehören ein Infotainment-System mit Sieben-Zoll-Touchscreen, Lederlenkrad mit Bedientasten, Tempomat, Sitzheizung, Regensensor, Klimaautomatik, Parksensoren und eine Lordosenstütze für den Fahrer.

Basis könnte unter 10.000 Euro bleiben

Die Basisversion dürfte über keine dieser Schmankerl verfügen, dafür aber mit einem Preis locken, der sich vielleicht noch im vierstelligen Bereich bewegen könnte. Wer den Vesta mit vielen Extras ordert, wird jedoch deutlich über 10.000 Euro investieren müssen. Das geht in Deutschland ab dem vierten Quartal 2016.

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