Sie sind hier: Home > Auto > Neuvorstellungen >

Elektromodell der Zukunft: VW zeigt den I.D. Vizzion – Bye-bye, Lenkrad!

...

VW zeigt den I.D. Vizzion  

Bye-bye, Lenkrad!

05.03.2018, 22:42 Uhr | Markus Abrahamczyk

Elektromodell der Zukunft: VW zeigt den I.D. Vizzion – Bye-bye, Lenkrad!. Viel Platz zum Einsteigen: Die Türen des I.D. Vizzion sind gegenläufig angebracht, seine Sitze lassen sich zum Schlafen umklappen. Ein Lenkrad braucht er nicht. Vorgestellt wird der Entwurf beim Genfer Autosalon. (Quelle: Hersteller)

Viel Platz zum Einsteigen: Die Türen des I.D. Vizzion sind gegenläufig angebracht, seine Sitze lassen sich zum Schlafen umklappen. Ein Lenkrad braucht er nicht. Vorgestellt wird der Entwurf beim Genfer Autosalon. (Quelle: Hersteller)

Mit dem Kürzel I.D. versieht VW seine Elektromodelle der Zukunft. Heute erhält die kleine Familie – bislang gibt es drei Entwürfe – weiteren Zuwachs. VW-Designchef Klaus Bischoff erklärt auf t-online.de den neuen I.D. Vizzion.

Verwechselbar sei es und langweilig: Das Design von Volkswagen hat zuletzt viel Schelte kassiert. Die dürfte dem I.D. Vizzion erspart bleiben. Denn selbst Experten tippen beim Blick auf die Oberklasse-Limousine nicht gleich auf einen VW.

Klaus Bischoff dürfte das freuen. „Natürlich ist das ein Stück weit gewollt“, verrät der VW-Designchef im Gespräch mit t-online.de, „weil wir ja einen großen Schritt in der Design-Entwicklung machen wollen. Der I.D. Vizzion ist so ein großer Schritt, er steht für ein neues Zeitverständnis – der Weg wird zum Ziel.“

Groß ist auch das Auto selbst: 5,16 Meter – mehr als eine S-Klasse – misst der Entwurf, der in den kommenden Tagen beim Genfer Automobilsalon enthüllt wird. Seine Formen sind von der Natur inspiriert, sagt Bischoff. Ihnen werden wir auch schon bald im Alltag begegnen: „Man könnte sagen, das Auto zeigt den Volkswagen des Jahres 2022.“

Für VW-Designchef Klaus Bischoff ist dieses Auto eine besonders große Herausforderung. (Quelle: Hersteller)Für VW-Designchef Klaus Bischoff ist dieses Auto eine besonders große Herausforderung. "Denn hier geht es nicht nur darum, etwas schön zu machen. Sondern darum, etwas neu zu denken. Und zwar von der Seite des Kunden aus. Also: Wie wollen wir Menschen mit autonomen Fahrzeugen umgehen? Was erwarten wir von ihnen? Wie wollen wir reisen?" (Quelle: Hersteller)

Spannender als die schöne Schale aber ist der Kern, der Innenraum. Hier vermisst der Fahrer garantiert nichts – außer vielleicht das Lenkrad. Der I.D. Vizzion fährt nämlich komplett autonom, versteht aber auch Befehle des Fahrers und sogar Gesten seiner Hände.

Aber das Lenkrad abgeben und damit auch die Freude am Fahren – sind die Autofahrer dazu wirklich bereit? „Die Frage ist: Wie cool ist die Umstellung, welchen Nutzen hat sie für mich?“, entgegnet Bischoff. „Die Leute werden sie schnell zu schätzen wissen, weil sie merken, dass das Auto plötzlich noch viel nützlicher ist. Heute stehen wir im Stau und können nichts weiter im Auto erledigen. Sich nicht mal auf der Fahrt, während eines Gesprächs, länger in die Augen schauen. Künftig wird das klappen. Sie können E-Mails schreiben und dabei einen Kaffee trinken. Oder einfach relaxen.“

Um alles Weitere kümmert sich im neuen VW die Software. Sie beruht auf Künstlicher Intelligenz, ist also lernfähig und stellt sich jeden Tag besser auf den Nutzer ein. Das Auto kennt Ihren Musikgeschmack, weiß, welche Temperatur Sie bevorzugen. Und noch vieles mehr. Außerdem kann es selbst Entscheidungen treffen. Auch die Kameras, Steuergeräte und Sensoren für das autonome Fahren sind in dieses System integriert.

Der I.D. Vizzion schafft Tempo 100 in 6,3 Sekunden und erreicht 180 km/h Spitze. Seine Reichweite: bis zu 665 km. (Quelle: Hersteller)Der I.D. Vizzion schafft Tempo 100 in 6,3 Sekunden und erreicht 180 km/h Spitze. Seine Reichweite: bis zu 665 km. (Quelle: Hersteller)

Manches davon ist allerdings noch Zukunftsmusik, und so erfolgt die Markteinführung in Etappen. Die Linien des I.D. Vizzion werden wir schon in wenigen Jahren an einem Serienmodell wiederfinden. Seinen Elektroantrieb mit zwei Motoren, 306 PS und bis zu 665 km Reichweite sicherlich auch. Etwas später, im Jahr 2025, dürfte das autonome Fahren seine Serienreife erreicht haben. 2030 werden dann alle Sensoren und die Software markttauglich sein. Und das Lenkrad wird ein Stück Geschichte.

Verwendete Quellen:
  • Volkswagen, eigene Recherche

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Gebrauchtwagensuche

Anzeige
549,95 €* im Tarif MagentaMobil L mit Top-Smartphone
zum Angebot von der Telekom
Anzeige
Sexy Bademode: die Hingucker an Strand und Badesee
gefunden auf otto.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Auto > Neuvorstellungen

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018