Genfer Autosalon

Vision X: Skoda gibt Ausblick auf Mini-SUV

08.03.2018, 12:02 Uhr | Peter Löschinger, dpa-tmn

Noch nicht serienreif – der neuartige Hybrdidantrieb des Vision X, den Skoda auf dem Genfer Autosalon zeigt, könnte allerdings auf den Markt kommen. (Quelle: Nicolas Blandin/dpa-tmn)

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Skoda stellt Autofahrern ein drittes SUV der tschechischen Marke unterhalb der Modelle Kodiaq und Karoq in Aussicht. Wie dieses kleine Crossover-Fahrzeug aussehen könnte, zeigt die Studie Vision X, die auf dem Genfer Autosalon jetzt mit einem ungewöhnlichen Hybridkonzept debütiert.

Der Antrieb in dem knapp 4,30 Meter langen Auto kombiniert Erdgas-, Benzin- und Elektroantrieb. Im Zentrum steht ein 1,5 Liter großer Turbovierzylinder, der auf 96 kW/130 PS kommt, mit Benzin und Erdgas (CNG) betrieben werden kann und auf die Vorderachse wirkt.

Bremsenergie als Strom

An der Hinterachse kann sich ein batteriebetriebener Elektromotor zuschalten – für Allradfahrten im Gelände oder um zum Beispiel forscher anzufahren. Je nach Bedarf werden die vorderen, die hinteren oder alle Räder angetrieben. Rein elektrisch sind bis zu zwei Kilometer möglich. Um den Akku zu schonen, kann die Studie Bremsenergie als Strom zurückgewinnen. Die Leistung aus beiden Antrieben führt zu einem Sprintwert von 9,3 Sekunden von Tempo 0 auf 100 und ermöglicht eine Spitzengeschwindigkeit von Tempo 200.

Für den CO2-Normausstoß nennt Skoda 89 g/km. Zwei CNG-Tanks sollen zusammen mit einem Benzin-Reservetank für eine Reichweite von bis zu 650 Kilometern sorgen. Dass das kommende Serienauto dieses Hybridkonzept nutzen wird, schließt der Hersteller nicht aus.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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