Neue Fabrik in Ostafrika  

Erster VW Polo aus Ruanda läuft vom Band

27.06.2018, 21:07 Uhr | AFP

VW produziert jetzt in Ruanda. Der erste Polo aus Kigali: Ruandas Präsident Paul Kagame und VW-Manager Thomas Schäfer präsentieren das erste in dem Land gefertigte Auto des Konzerns. (Quelle: VW)

Der erste Polo aus Kigali: Ruandas Präsident Paul Kagame und VW-Manager Thomas Schäfer präsentieren das erste in dem Land gefertigte Auto des Konzerns. (Quelle: VW)

Volkswagen hat eine neue Fabrik: Seit dieser Woche laufen im afrikanischen Binnenstaat Ruanda Polos und Passats vom Band. Der deutsche Entwicklungsminister lobt die Zusammenarbeit.

Autos der Marke Volkswagen gibt es künftig auch aus Ruanda: In dem ostafrikanischen Binnenstaat nahm der deutsche Konzern am Mittwoch eine Autofabrik in Betrieb. In der Hauptstadt Kigali sollen künftig bis zu 5000 Fahrzeuge pro Jahr gefertigt werden, zunächst laufen die Modelle Polo und Passat vom Band.

"Ruanda bietet großes Potenzial", erklärte Thomas Schäfer, bei VW verantwortlich für das südliche Afrika. "Das Land ist jung, modern und hungrig nach individueller Mobilität". Neben Neuwagen will das Unternehmen in Ruanda unter anderem auch Carsharing-Dienste anbieten. Das Land könne so "zu einer Blaupause für andere aufstrebende Länder in Afrika und weltweit werden", erklärte Schäfer.

Der Kontinent dürfe "nicht der Abladeplatz für alte Autos oder andere alte Dinge sein", erklärte Ruandas Präsident Paul Kagame. "Wir als Afrikaner und Ruander verdienen Besseres", sagte er. "Und dieses Projekt zeigt, wie wir das schaffen können."

Die Initiative von Volkswagen hat Modellcharakter

Lob für die Zusammenarbeit kam auch von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU). "Volkswagen macht in Ruanda vor, was wir uns von vielen weiteren deutschen Unternehmen wünschen: dass sie sich in Afrika wirtschaftlich engagieren", erklärte der Minister. So könne ein Beitrag zu nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung geleistet werden. "Nur mit hochwertiger Ausbildung und guten Arbeitsplätzen vor Ort erhalten die Menschen in Ruanda und anderswo attraktive Perspektiven in ihrer Heimat", erklärte Müller.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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