Es sieht mit den abstehenden Spiegeln aus wie ein Insekt - aber es ist ein Motorrad: Ein völlig abgefahrenes E-Bike kommt vom österreichischen Hersteller Johammer auf den Markt.
Etwas optisch vergleichbares hat bislang kein Hersteller im Programm. Wer also auf der Straße auffallen will, sollte sich die J1 einmal genauer anschauen.
Cockpit in den Spiegeln integriert
Doch nicht nur das Äußere, sondern auch Technik ist außergewöhnlich: Glatte 200 Kilometer schafft das E-Bike - ein sensationeller Wert. Die Ladezeit für 80 Prozent liegt bei 2,5 Stunden - auch das kann sich sehen lassen. Die Leistung von 15 PS ist für 120 km/h gut.
Eine Frontgabel sucht man an diesem Motorrad vergeblich. Das Fahrwerk besteht nämlich aus einer zweiarmigen Schwinge vorne und einer Einarmschwinge hinten. Und wo ist eigentlich der Tacho? Der Clou: Die Anzeigeninstrumente erscheinen nicht im Cockpit, sondern in den Spiegeln.
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Happiger Preis
25.000 Euro werden für die J1 fällig, ein happiger Preis. Wer das E-Bike aber nur mal ausprobieren will, kann auf der Internetseite des Herstellers eine Tagestour buchen.
