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Unfallflucht ist ein Vergehen - So verhalten Sie sich richtig

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Unfallflucht ist ein Vergehen: So verhalten Sie sich richtig

01.03.2012, 09:31 Uhr | ma (CF)

Unfallflucht ist ein Vergehen - So verhalten Sie sich richtig. Unfallflucht kann erhebliche Strafen nach sich ziehen (Foto: imago)

Unfallflucht kann erhebliche Strafen nach sich ziehen (Foto: imago)

Ein Unfall ist stets eine unangenehme Angelegenheit. Das betrifft nicht nur eine Karambolage in voller Fahrt, sondern auch vermeintliche Kleinigkeiten, wie das Beschädigen eines anderen Autos beim Einparken oder das leichte Touchieren beim Fahren durch eine enge Gasse. Auf keinen Fall sollten Sie sich hierbei der Unfallflucht schuldig machen, denn dieses Verhalten macht aus einem einfachen Verkehrsdelikt schnell eine Straftat, die nach §142 des Strafgesetzbuchs geahndet wird.

Das richtige Verhalten an der Unfallstelle

Der Tatbestand der Unfallflucht liegt bereits dann vor, wenn Sie nur wenige 100 Meter weiterfahren. So haben Sie im Fall eines Unfalls unmittelbar anzuhalten, und lediglich der Gang zu einer Telefonzelle, um die Polizei oder einen Rettungswagen zu rufen, ist erlaubt. Ansonsten haben Sie sich stets unmittelbar an der Unfallstelle aufzuhalten. Zudem sollten Sie eine angemessene Zeit auf Ihren Unfallgegner warten. Um sich im Falle eines Schadens an einem parkenden Auto nicht falsch zu verhalten, sollten Sie zunächst die Polizei informieren und sich dann auf die Suche nach dem Halter machen. Handelt es sich hier um einen Supermarktparkplatz, so können Sie den Wagen beispielsweise ausrufen lassen oder auch in der unmittelbaren Nachbarschaft der Unfallstelle fragen. Das bloße Hinterlassen eines Zettels an der Windschutzscheibe ist keinesfalls das richtige Verhalten und gilt als Unfallflucht.

Diese Folgen drohen im Fall einer Unfallflucht

Die Folgen, die falsches Verhalten nach einem Unfall nach sich ziehen kann, sind immens. Im schlimmsten Fall drohen bis zu drei Jahre Gefängnis und ein Verlust des Versicherungsschutzes. Versicherungen binden Ihre Versicherten dabei an die so genannte Obliegenheitsverpflichtung. Wird diese durch falsches Verhalten verletzt, so drohen seitens der Kfz-Haftpflicht Forderungen in Höhe von bis zu 5.000 Euro, und die Kasko-Versicherung kann komplett die Zahlung verweigern.

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