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Parkgebühren mit dem Handy bezahlen - So geht’s

Parkgebühren mit dem Handy bezahlen: So geht’s

01.03.2012, 09:32 Uhr | se (CF)

In Berlin, Köln, Hannover, Hamburg und anderen Städten Deutschlands lassen sich die Parkgebühren mittlerweile ganz einfach mit dem Handy bezahlen. Die Gebühren werden dabei auf einem Konto angehäuft und am Ende des Monats eingezogen.

Ein Modell für ganz Deutschland?

Das mobile Bezahlen spielt zunehmend auch in den Kommunen eine wichtige Rolle: Einige kleinere Städte wie Neustadt an der Weinstraße oder Paderborn haben das Parkticket via Handy schon vor den großen deutschen Metropolen getestet – mit Erfolg, wie es scheint.

Parallel dazu laufen teilweise bis heute Feldversuche für den Erwerb von Nahverkehrstickets übers Handy. Die rechtliche Grundlage für das mobile Bezahlen von Parkgebühren wurde durch die Änderung der Straßenverkehrsordnung zum 01.01.2008 gelegt.

Über das Internet registrieren

Fortan dürfen Sie sich beispielsweise in Berlin einmalig über das Internet registrieren und eine spezielle Handy-Park-Vignette an die Windschutzscheibe anbringen. Die darauf abgebildete Servicenummer geben Sie zusammen mit der Nummer des nächsten Parkscheinautomats ins Handy ein. Damit startet der Parkvorgang.

Der Vorteil: Sie müssen sich nicht vorab für eine Parkdauer entscheiden, sondern müssen sich bei der Rückkehr zum Fahrzeug übers Handy „ausloggen“ – das ständige „Nachziehen“ eines frischen Tickets entfällt somit. Sofern das Modell in den diversen Feldversuchen auch weiterhin mit Erfolg angenommen wird, ist eine Ausweitung auf andere deutsche Ballungszentren wahrscheinlich.

Bearbeitungspauschale erhöht Parkgebühren

Einziger Nachteil: Noch erheben die teilnehmenden Städte eine Bearbeitungsgebühr von bis zu 20 Cent pro Parkvorgang. Gerade beim Kurzzeitparken von unter 30 Minuten ist dies eine nicht unerhebliche Mehrbelastung. Die Politesse kann das virtuelle Ticket über einen SMS-Mechanismus überprüfen: Der Betreiber entsendet nach der Anmeldung Ihres Parkvorgangs eine virtuelle Plakette für das jeweilige Fahrzeug.

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