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Parken auf Privatgelände - Risiken und Folgen

Verkehrsregeln  

Parken auf Privatgelände: Risiken und Folgen

01.03.2012, 09:32 Uhr | ms (CF)

Wenn Sie Ihr Auto auf einem Privatgelände parken, gehen Sie stets das Risiko ein, abgeschleppt zu werden. Die Kosten dafür müssen Sie als Besitzer des Wagens tragen. Deshalb sollten Sie ganz genau darauf achten, wo und wie lange Sie parken.

Parken auf Privatgelände: Der Abschlepphaken droht

Auf Privatgelände dürfen Sie grundsätzlich nur dann parken, wenn der Eigentümer des Grundstücks damit einverstanden ist. Er kann Ihnen die Erlaubnis mündlich oder schriftlich erteilen. Sie können sich das Recht zu parken auch sozusagen erkaufen - indem Sie Geld in einen Parkautomaten werfen. Parken Sie jedoch ohne ausdrückliches Einverständnis des Eigentümers auf Privatgelände, dann ist das nicht gestattet. Mit den finanziellen Folgen müssen Sie allein zurechtkommen.

Fremdparker haben schlechte Karten

Wenn Sie als Fremdparker auf einem Privatgelände erwischt werden, haben Sie schlechte Karten. Sie haben das private Gelände des Eigentümers widerrechtlich genutzt. Der Besitzer darf Ihr Fahrzeug daher entfernen lassen - egal, ob es objektiv betrachtet stört oder nicht. Allein die Tatsache des unerlaubten Parkens berechtigt ihn, Ihren Wagen abschleppen zu lassen. Wollen Sie Ihr Fahrzeug zurück, müssen Sie wohl oder übel die Rechnung des Abschleppunternehmens begleichen. Und da können schnell dreistellige Summen zusammenkommen.

Abschleppdienst hat Sie am Haken

Sie haben nur eine Möglichkeit, das Abschleppen Ihres Autos von einem Privatgelände zu verhindern: Sie müssen schneller sein als der Abschleppdienst. Wenn Sie ihn heranrollen sehen, können Sie noch zu Ihrem Auto eilen. Bevor der Wagen am Haken ist, muss der Abschlepper Sie gegen Erstattung der Kosten für die Anfahrt davon fahren lassen. Gerichte erkennen in diesem Fall eine Pauschale von 50 Euro als angemessen und üblich an. Ist der Wagen aber bereits am Abschlepphaken, wird die volle Summe fällig.

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