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Drogen am Steuer: Entzug der Fahrerlaubnis

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Drogen am Steuer: Entzug der Fahrerlaubnis

05.03.2014, 15:08 Uhr | nz (CF)

Wer mit Drogen am Steuer erwischt wird, verliert seine Fahrerlaubnis. Entscheidend sind dabei die Ergebnisse der polizeilich veranlassten Blutprobe. Diese Methode hat sich nach Ansicht der Gerichte bewährt.

Drogen am Steuer: Ursache für viele Unfälle

Wer unter dem Einfluss von Drogen am Steuer eines Autos Platz nimmt, handelt absolut unverantwortlich. Immer wieder kommt es zu schlimmen Unfällen mit Alkohol und harten Drogen als Ursache. Nicht selten kommen dabei sogar Menschen zu Tode. Entsprechend rigoros sind die Gerichte, wenn Drogensünder überführt werden: Ihnen droht der Entzug der Fahrerlaubnis. Häufig zieht die Polizei den Führerschein auch gleich vor Ort ein.

Gerichtsurteil: Entscheidend ist die Blutprobe

Wenn die Polizei einen Fahrer mit Drogen am Steuer erwischt, geht es um den gerichtsfesten Beweis des Drogenkonsums. Haschisch, Kokain oder LSD lassen am besten mit einer Blutprobe nachweisen. Diese Methode hat sich über viele Jahre bewährt und wird vor Gericht regelmäßig anerkannt.

So hilft es auch nichts, wenn ein Autofahrer im Laufe des Verfahrens eine negative Haarprobe vorlegt. Ausschlaggebend sei die Blutprobe, entschied das Verwaltungsgericht Mainz im Fall eines überführten Autofahrers. Ihm war im Rahmen einer Verkehrskontrolle mit Hilfe der Blutprobe der Konsum von Kokain nachgewiesen worden.

Diese Strafen drohen Drogensündern

Wer mit Drogen am Steuer ertappt wird, ist seine Fahrerlaubnis mindestens einen Monat los. Dazu gibt es 500 Euro Bußgeld. Das gilt aber nur, wenn der Fahrer keine drogenbedingten Fehler macht. Andernfalls drohen der Führerscheinverlust für ein Jahr und eine Strafe in der Höhe eines Monatsgehalts. Kommen durch einen Unfall unter Drogeneinfluss Menschen zu schaden, sind Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren möglich.

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