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Das sind die größten Rückrufe des Jahres 2013

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Rückrufe 2013  

Das sind die größten Pannen der Autobranche

14.11.2013, 15:51 Uhr | dpa-AFX

VW muss gerade rund 2,6 Millionen Autos in die Werkstätten zurück beordern. Ähnlich erging es 2010 Toyota mit ebenfalls mehreren Millionen Fahrzeugen in verschiedenen Monaten. Grund genug für uns die größten Rückrufe dieses Jahres einmal aufzulisten.

Januar 2013: VW in Brasilien

Ein Gericht in Brasilien ordnet eine Rückrufaktion für mehrere Volkswagen-Modelle an. Schätzungen gehen von bis zu 400.000 Fahrzeugen aus. Es geht um vorzeitigen Motorenverschleiß bei den Modellen Fox, Voyage und Novo Gol der Baujahre 2009 und 2010.

Februar 2013: BMW weltweit

BMW ruft in den USA, Kanada, Japan und Südafrika rund 750.000 Autos zurück. Im Laufe des Jahres folgen weitere Aktionen, etwa im Oktober mit rund 176.000 Autos weltweit.


April 2013: Airbag-Probleme

Wegen fehlerhafter Airbags rufen mehrere japanische Autobauer weltweit mehr als drei Millionen Fahrzeuge zurück. Die meisten betroffenen Modelle sind von Toyota, Honda und Nissan. Es geht um Airbags des japanischen Zulieferers Takata.

Mai 2013: DSG-Probleme in Japan

VW holt in Japan gut 91.000 Autos wegen möglicher Defekte beim Direktschaltgetriebe DSG in die Werkstätten. Zuvor hat das Unternehmen bereits 384.000 Autos in China zurückgerufen.

Juni 2013: Chrysler in den USA

Chrysler startet einen der bisher größten Rückrufe in den USA. Die Verkehrssicherheitsbehörde hatte gefordert, 2,7 Millionen ältere Jeep Grand Cherokee und Jeep Liberty zu prüfen. Hintergrund ist die Befürchtung, dass Tanks bersten und Feuer entstehen könnten, wenn die Geländewagen gerammt werden.

September 2013: Nissan weltweit

Der japanische Autobauer Nissan ruft wegen möglicherweise defekter Gaspedale weltweit rund 910.000 Fahrzeuge zurück. Mit knapp 765.000 Autos betrifft der größte Teil Japan. Es ist schon der dritte große Rückruf des Unternehmens in diesem Jahr.

November 2013: Hyundai und Kia

Wegen diverser Rückrufaktionen des südkoreanischen Autobauers Hyundai treten drei Manager zurück. 2013 sollten mehr als zwei Millionen Wagen von Hyundai Motor und Kia Motors wegen fehlerhafter Bremsleuchten-Schalter repariert werden. Erst im Oktober hatte der Hersteller weltweit fast 900.000 Autos wegen möglicher Sicherheitsprobleme zurückbeordert. Grund: Aus der Klimaanlage könnte Wasser auf Airbag-Kontrollmodule sickern. Die Airbags drohten deaktiviert oder ausgelöst zu werden.

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