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Die zehn besten Autos für Führerschein-Neulinge


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Zehn Autos, auf die Neulinge abfahren

t-online, Philipp Bender

Aktualisiert am 30.07.2014Lesedauer: 2 Min.
Autos für Führerschein-Neulinge
Autos für Führerschein-Neulinge (Quelle: Hersteller-bilder)
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Spätestens mit dem Führerschein in der Tasche beginnt für Fahranfänger die Suche nach dem ersten eigenen Auto. Günstig, sicher und zuverlässig soll es sein.

Sicherheitssysteme: Airbags und ESP müssen an Board sein

Junge Autofahrer zwischen 18 und 25 Jahren haben ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko. Moderne Sicherheitstechnik kann helfen, dieses Risiko zu minimieren. "Die Gefahren des Straßenverkehrs sollte man bereits im Vorfeld reduzieren", sagt ADAC-Verkehrssicherheitsexperte Hubert Paulus, "sonst muss man sich den Vorwurf gefallen lassen, sein Kind nicht richtig zu schützen".

Sicherheitssysteme wie ESP oder Airbags sind laut Paulus auf jeden Fall ein Muss für Fahranfänger. Mittlerweile gehören diese Systeme bei fast allen jungen Gebrauchtwagen zur Serienausstattung, ABS ist sei Jahren Pflicht.

Preisuntergrenze bei 4000 Euro

"Mindestens 4000 bis 5000 Euro sollte das Auto eines Anfängers schon kosten", rät Jürgen Wolz vom TÜV Süd. Wichtig sei der Zustand des Autos, "je älter das Auto, desto wichtiger ist die Pflege", so Wolz. Besonders entscheidend in dieser Preiskategorie ist der Gesamtzustand des Wagens: Käufer sollten sich nicht von aufpolierten Fahrzeugen und glänzenden Reifen blenden lassen.

Sichtbarer Verschleiß in Form eines abgegriffenen Lenkrads, hoher Laufleistung und abgenutzter Sitze sind keine guten Zeichen. "Eltern sollten ihren Sprössling auf jeden Fall beim Autokauf begleiten und auch einen Gebrauchtwagencheck in Betracht ziehen", sagt der Experte vom TÜV Süd.

Fahrerassistenzsysteme sinnvoll, aber fraglich

Schnell mal eine WhatsApp-Nachricht verschickt oder den Facebook-Status aktualisiert, schon liegt das Auto im Graben. Ablenkung am Steuer führt besonders bei jungen Verkehrsteilnehmern zu steigenden Unfallzahlen. Fahrerassistenzsysteme wie Spurwarner oder Notbremsassistent sind mittlerweile auch in der Kompaktklasse erhältlich. Zwar können die Systeme ein solches Unfallszenario verhindern, aber gleichzeitig sind sie es auch, die erst zum Multitasking verleiten.

Der ADAC-Experte sieht hier auch die Erwachsenen in der Aufklärungspflicht: "Eltern sollten Unfallberichte in der Zeitung mit ihren Kindern diskutieren und die Gefahren durch Handy und Co. bewusst machen."

Autofahren: Schon vor Beginn der Fahrschule

Um den künftigen Verkehrsteilnehmern möglichst früh ein Gefühl für das Fahren zu geben, empfiehlt Hubert Paulus vom ADAC bereits 16-Jährigen den Besuch eines Verkehrsübungsplatzes in Begleitung eines Erwachsenen: "Hier können die Jugendlichen herausfinden, wie sich ein Fahrzeug anfühlt und sich erste Eindrücke machen."

Nach Erhalt des Führerscheins mit 17 sollten Eltern und Kinder dann auch möglichst oft miteinander fahren. "Ein halbes Jahr vor der Volljährigkeit sinkt die Zahl der begleitenden Fahrten deutlich ab", warnt Paulus.

Fahrsicherheitstraining mit dem eigenem Auto

Um sich und das Fahrzeug besser kennenzulernen, empfiehlt sich vor allem für Fahranfänger die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining. Hier lernen sie ihr Fahrzeug in gefährlichen Situationen kennen. Verschiedene Brems- und Ausweichmanöver, Über- und Untersteuern: Der richtige Umgang mit solchen Gefahrensituationen will gelernt sein und kann in Fahrschulen nicht ausreichend vermittelt werden.

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