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Pannenserie von General Motors reißt nicht ab: neuer Rückruf

Pannenserie reißt nicht ab  

General Motors ruft weitere 300.000 Fahrzeuge zurück

09.08.2014, 14:35 Uhr | dpa, AFP, rtr

Pannenserie von General Motors reißt nicht ab: neuer Rückruf. Rückruf bei GM: Der Autobauer ruft 215.000 Autos des Modells Saturn VUE und diverse andere Modelle zurück (Quelle: Reuters)

Rückruf bei GM: Der Autobauer ruft 215.000 Autos des Modells Saturn VUE und diverse andere Modelle zurück (Quelle: Reuters)

Die Pannenserie bei General Motors (GM) findet kein Ende: Der US-Autobauer beordert weitere rund 300.000 Fahrzeuge in den USA wegen technischer Mängel in die Werkstätten zurück. Grund seien unter anderem Probleme mit den Zündschlössern, teilte die Opel-Mutter in Detroit mit. Betroffen sind etwa Modelle der Marken Saturn, Cadillac und Chevrolet.

Ein Problem betreffe die Zündungen, ein anderes die Sicherheitsgurte. Anders als bei früheren Rückrufaktionen sind auch neuere Modelle betroffen. Bei 215.000 Autos des Modells Saturn VUE bestehe die Gefahr, dass der Zündschlüssel herausgezogen werden könne, obwohl er nicht in der Aus-Position stehe, teilte das Unternehmen mit.

Mit dem Defekt werden demnach zwei Unfälle mit einem Verletzten in Verbindung gebracht. Weitere Rückrufe betreffen Fahrzeuge, bei denen unter anderem Probleme mit der Bremsflüssigkeit festgestellt wurden.

Pannenserie reißt nicht ab

Der größte US-Autohersteller hat seit Monaten mit einer riesigen Rückruf-Welle zu kämpfen. Allein in diesem Jahr hat der Konzern weltweit fast 15 Millionen Autos wegen Problemen mit den Zündschlössern zurückbeordert. Insgesamt waren es rund 30 Millionen Fahrzeuge, die meisten in den USA.

Besonders betroffen ist der nordamerikanische Markt. Im Mittelpunkt der Qualitätsmängel steht der Skandal um den verspäteten Rückruf von 2,6 Millionen Fahrzeugen mit defekten Zündschlössern, die während der Fahrt in die Aus-Position springen und so neben dem Motor auch die Elektronik ausschalten können.

Mit dem Konstruktionsfehler bringt GM Unfälle mit mindestens 13 Toten in Verbindung. Verbraucherschützer vermuten deutlich höhere Opferzahlen. General Motors wird vorgeworfen, die Lösung des Problems verschleppt zu haben. Offenbar hatten Ingenieure bereits seit dem Jahr 2001 Kenntnis von den defekten Zündschlössern.

65 Anträge auf Entschädigung eingegangen

Innerhalb einer Woche sind bei dem Entschädigungsfonds des Autobauers 63 Anträge von Hinterblieben eingegangen. Das sind fast fünf mal mehr als die 13 Todesfälle, die der US-Konzern eingeräumt hat. Die Rechtmäßigkeit der Anträge werde nun geprüft, sagte der Verwalter des Fonds, Kenneth Feinberg.

Insgesamt 65 Entschädigungsanträge seien wegen Verletzungen gestellt worden. Der Fonds nimmt seit dem 1. August und noch bis Ende des Jahres Anträge entgegen. Feinberg zufolge sollen die Familien von Todesopfern wahrscheinlich mindestens eine Million Dollar erhalten.

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