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Kostenloser Nahverkehr? Nicht mit uns!

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Drohende Kostenspirale  

Kostenloser Nahverkehr bringt Autofahrer nicht von der Straße

19.02.2018, 14:27 Uhr | AFP

Kostenloser Nahverkehr? Nicht mit uns!. Fahrgäste an einer Haltestelle: Modellstädte bieten kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr an. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Fahrgäste an einer Haltestelle: Modellstädte bieten kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr an. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa)

Die Luft in den Innenstädten wird immer schlechter. Neben der Diskussion um Fahrverbote für Dieselautos wurde auch die Idee eines kostenlosen Nahverkehrs (ÖPNV) wieder in die öffentliche Debatte eingebracht. Doch es regt sich Widerstand.

Als eine mögliche Maßnahme zur Verbesserung der Luft in den Städten hat die Bundesregierung die Idee eines kostenlosen ÖPNV an Brüssel gemeldet. Ziel sei es, die Luftverschmutzung durch beispielsweise die Stickstoffoxidbelastung infolge des Diesel-Verkehrs zu senken und mithin drohende Strafzahlungen abzuwehren.

Verkehrssysteme bereits jetzt überbelastet

Die Chefin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), Susanne Henckel, warnt vor kostenlosem Nahverkehr in Städten. Wo es ihn bereits gebe, seien "vor allem Fußgänger und Radfahrer auf den ÖPNV umgestiegen", sagte Henckel der Zeitung "Welt". Autofahrer blieben von dem Angebot weitestgehend unberührt.

"Der Vorschlag der Bundesregierung wird eine Kostenspirale in Gang setzen", sagte Henckel. Deutlich steigende Passagierzahlen machten hohe Investitionen in die bereits jetzt vielfach überlasteten Verkehrssysteme nötig. Bahnhöfe und Knotenpunkte müssten rasch ausgebaut werden, gebraucht würden mehr Züge, dichtere Takte und mehr Personal. In der Hauptstadtregion käme der ÖPNV allein durch einen Anstieg der Passagierzahlen um rund zehn Prozent an seine Grenze.

Grüne fordern Gratisfahrten für Kinder und Jugendliche

Anton Hofreiter, Fraktionschef der Grünen, forderte in der "Bild am Sonntag": "Für alle Kinder und Jugendlichen muss der Nahverkehr bundesweit kostenfrei sein." Finanziert werden soll dies aus den derzeitigen Geldern für die Schülertickets und aus dem Bundeshaushalt. "Das ist machbar und sinnvoll", so Hofreiter.

67 Prozent würden das öffentliche Angebot nutzen

Einer Umfrage zufolge würden 67 Prozent der Bundesbürger Bus und Bahn stärker nutzen, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos wären. 31 Prozent sagten, sie würden das nicht tun, zwei Prozent waren unsicher oder machten keine Angabe, wie die Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" weiter ergab. Befragt wurden am vergangenen Mittwoch 503 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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