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Stiftung Warentest: Navis oder Apps – Für wen empfiehlt sich was?

Beides hat Vor- und Nachteile  

Navi oder App: Für wen empfiehlt sich was?

11.02.2019, 12:14 Uhr | Peter Löschinger, dpa, sah

Stiftung Warentest: Navis oder Apps – Für wen empfiehlt sich was?. Navi im Auto: Vorteile von Navigationsgeräten sind unter anderem größere Displays und das gespeicherte Kartenmaterial. (Quelle: dpa/Hendrik Schmidt)

Navi im Auto: Vorteile von Navigationsgeräten sind unter anderem größere Displays und das gespeicherte Kartenmaterial. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa)

Möglichst schnell zum Ziel – dafür nutzen viele Autofahrer ein Navi. Es bieten sich klassische Geräte mit Saugnapfhalterung und Apps fürs Smartphone an, die es auch kostenlos gibt. Ist die billigste Lösung auch die beste? Die Stiftung Warentest hat beide geprüft.

Die Versuchung ist groß: Eine kostenlose App fürs Smartphone herunterladen, und schon sparen Autofahrer sich ein richtiges Navigerät? Das kommt darauf an, berichtet die Stiftung Warentest ("test"-Ausgabe 2/2019).

Vorteile von Navis

Sieben Apps und sieben klassische Navis haben die Tester geprüft. Fazit: Beim Navigieren liegen Apps und Geräte auf Augenhöhe. Dennoch fahren häufige Nutzer in der Regel mit der zweiten Variante besser. Vorteile sind unter anderem größere Displays und das gespeicherte Kartenmaterial.

Hinzu kommt ein geringeres Datenvolumen, selbst wenn die Geräte für aktuelle Verkehrsdienste mit dem Handy gekoppelt werden. Ansonsten funktionieren sie auch ohne. Außerdem bleibt die Telefonfunktion vom Handy erhalten.

Das sind die Testsieger der Navis

"test" hat sieben Geräte der Marktführer Tomtom und Garmin getestet. Testsieger ist das "Tomtom Go 6200" mit dem Qualitätsurteil "gut" (Note 1,8). Es führte im Test am besten ans Ziel und sei deshalb die erste Wahl für Vielfahrer, so das Fazit. Besonders für die Handhabung und den Verkehrsdienst konnte das Navi ein "sehr gut" abstauben. Für die Verkehrsdienste nutzt es eine eigene SIM-Karte, die aber keine Zusatzkosten verursacht. Das Tomtom Go 6200 hat ein sechs Zoll großes Display, warnt vor Tempoüberschreitung und Blitzern, bietet WLAN und eine Freisprecheinrichtung, ist kompatibel mit Siri und Google Now und liest Benachrichtigungen vom Smartphone vor. Im Test hielt der Akku etwas länger als zwei Stunden durch, das ist mehr als von Tomtom angegeben.

TomTom GO 6200 Pkw-Navi

  • Display: 6 Zoll (800×480 Pixel)
  • Kartenmaterial: 45 Länder
  • Radarwarnung, Freisprecheinrichtung, kompatibel mit Siri und Google Now, Smartphone-Benachrichtigungen, WLAN
  • Cardreader (microSD)
  • Akkulaufzeit: bis zu einer Stunde

Auf dem zweiten Platz liegt das ebenfalls mit "gut" (1,9) bewertete "Garmin DriveSmart 61 Europe LMT-D". Mit seinem knapp sieben Zoll großen Display ist es etwas größer als das Tomtom Go 6200 und schnitt bei der Handhabung ebenfalls mit "sehr gut" ab. Die Akkulaufzeit betrug im Test 1,5 Stunden, was die Tester nur als "ausreichend" bewerteten. Ansonsten bietet das Garmin DriveSmart 61 aber alles, was das Autofahrerherz begehrt: Stau- und Fahrspurassistent, Radarwarner, Tempolimit, Sprachsteuerung, Bluetooth, WLAN und sogar DAB. Dritter mit derselben Bewertung ist das 269 Euro teure "Tomtom Go Essential 6".

Garmin Drive Smart 61 LMT-D

  • Display: 6,95 Zoll (1024 × 600 Pixel)
  • Kartenmaterial: Europa
  • Stauassistent, Radarwarnung, Tempolimit, Fahrspurassistent, Sprachsteuerung, Bluetooth, Freisprecheinrichtung, DAB, WLAN
  • Cardreader (microSD)
  • Akkulaufzeit: bis zu einer Stunde

Vorteile von Apps

Wer sich nur gelegentlich den Weg erklären lassen will, kann Apps fürs Smartphone herunterladen. Sie sind flexibel, und Nutzer können so auch mal verschiedene Gratis-Apps ausprobieren.

Außerdem sind sie schneller als Navigeräte und errechneten im Test eine Route von 100 Kilometern durch die Bank zügiger. Der Testsieger hat dafür acht Sekunden gebraucht, die meisten Apps haben das in ein bis vier Sekunden erledigt. Viele Apps sind kostenlos. Nachteile sind generell unter anderem der hohe Datenverbrauch und die oft kleineren Anzeigen.

Das sind die Testsieger der Apps

Die Apps für Android und iOS zeigen sich als gute Richtungsweiser. Auch hier verteilt "test" überwiegend gute Noten. Die Nase vorn haben für beide Systeme jeweils "Tomtom Go Mobile" für 20 Euro im Jahr und dahinter die kostenlosen Anwendungen "Google Maps" und "Waze". Sie schneiden "gut" ab. Vorteil der meisten kostenpflichtigen Apps: Sie können offline navigieren und benötigen so weniger Datenvolumen.

Tipp: Bei vielen Geräten und Anwendungen sind Blitzerwarner vorhanden und ab Werk aktiviert. Sie während der Fahrt zu nutzen, ist verboten. Es drohen 75 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Diese Funktion müssen Fahrer vorher ausschalten. Allein der Besitz und sich vor dem Losfahren über Blitzer auf der Strecke schlauzumachen, sei allerdings legal, berichtet "test".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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