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Kfz-Sicherheitstechnik: Das Auto bekommt Augen

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Sicherheitstechnik  

Das Auto bekommt Augen

06.12.2007, 15:31 Uhr | mid

Volvo will dem Auto Augen geben (Foto: Volvo)Volvo will dem Auto Augen geben (Foto: Volvo) Während einfache Abstandsregelsysteme mittlerweile bereits in Fahrzeugen der Mittelklasse anzutreffen sind, arbeiten die Automobilhersteller an immer leistungsfähigeren Helfern: Radarsensoren und Videokameras sollen die Sicherheit verbessern und für mehr Komfort für den Fahrer sorgen.

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Das Auto bremst von selbst

In den Oberklasselimousinen von Mercedes-Benz und Lexus ist eine radar- und videobasierte Umfelderkennung bereits mit einer Notbremsfunktion gekoppelt. Bei einer erkannten drohenden Kollision baut die Bordelektronik präventiv Bremsdruck auf und steigt bei einem unvermeidbaren Unfall selbstständig in die Eisen, um die Aufprallenergie abzumildern.

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Der Computer weicht aus

Volvo geht nun noch einen Schritt weiter. Die Schweden arbeiten an noch intelligenteren Radarsystemen, die drohende Gefahren schon im Vorfeld erkennen sollen. So erfasst der Radar in einem Prototyp etwa am Straßenrand spielende Kinder und berechnet aus deren Bewegungsdaten, ob sie im nächsten Augenblick auf die Straße laufen könnten. In diesem Fall folgt eine Notbremsung. Alternative zum plötzlichen Bremsen könnte ein automatisches Ausweichmanöver sein. Erkennt die Sensorik eine drohende Kollision, lenkt das Fahrzeug automatisch um das Hindernis herum und fädelt sich danach auf die ursprüngliche Spur ein.

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Noch viele Probleme ungelöst

Bis zu einem Serieneinsatz solcher Systeme wird allerdings noch einige Zeit ins Land gehen: So müssen etwa vor einem gefahrloses Ausweichen sehr viele gut gesicherte Informationen gesammelt werden: gibt es Gegenverkehr, überholt jemand zeitgleich von hinten, bewegt sich das Hindernis, gibt es eine Alternative zum Ausweichen? Ungeklärt ist auch, wer bei einem Unfall durch eine "Fehleinschätzung" der Bordelektronik zur Rechenschaft gezogen werden müsste. Mensch oder Maschine?

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