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Fünf Vorurteile übers Automatikfahren: "Nur was für Opas"

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"Nur etwas für Opas"  

Fünf Vorurteile übers Automatikfahren

19.05.2016, 14:22 Uhr | ADAC, t-online.de

Fünf Vorurteile übers Automatikfahren: "Nur was für Opas". Die Automatik kommt sozusagen in die Gänge - hier VWs DSG. (Quelle: Hersteller)

Die Automatik kommt sozusagen in die Gänge - hier VWs DSG. (Quelle: Hersteller)

Automatikgetriebe liegen im Trend und werden immer beliebter. Doch für viele ist eine Automatik immer noch "etwas für Opas". Der ADAC räumt mit den fünf größten Vorurteilen über Automatikfahrer und -fahren auf.

Laut DAT-Report greift fast jeder fünfte Neuwagenkäufer (18,3 Prozent) zu einem Auto ohne manuelle Schaltung. Bereits jeder vierte Kundendienst (26 Prozent) erfolgt an einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe - Tendenz steigend.

Automatikfahren ist etwas für Frauen: falsch

Laut DAT-Report entscheiden sich derzeit 24,3 Prozent der Männer, aber nur 6,4 Prozent der Frauen beim Neuwagenkauf für ein Automatikauto. Möglicher Grund: Frauen schauen beim Autokauf mehr auf den Preis - und der ist bei Autos mit Handschaltung niedriger.

ADAC: Wie sicher sind Keyless-Schließsysteme? (Screenshot: ADAC)
So leicht stehlen Diebe Autos mit "Keyless"-Funktion

Autos mit dem Komfort-Schließsystem "Keyless" sind deutlich anfälliger für Diebstähle, als Fahrzeuge mit herkömmlichen Schließsystemen.

So leicht stehlen Diebe Autos mit "Keyless"-Funktion.

(Quelle: ADAC)


Frauen greifen zudem eher zu kleineren Fahrzeugen und in diesen Klassen sind Automatikgetriebe weniger verbreitet.

Automatikfahren ist etwas für Sonntagsfahrer: falsch

Vor allem in den Städten steigt die Verkehrsdichte. Gang einlegen, anfahren, kuppeln, hochschalten, bremsen - das macht immer weniger Autofahrern Spaß. Komfortabler ist da ein Automatikgetriebe.

Zudem sind neuere Automatikfahrzeuge durchaus sportlich, denn moderne Direktschaltgetriebe oder Doppelkupplungsgetriebe schalten extrem schnell ohne Zugkraftunterbrechung.

Automatikautos sind Spritfresser: falsch

Zwar sind Automatikautos in der Regel schwerer, aber der Mehrbrauch kann durch mehr Übersetzungen - die neusten Automatiken haben neun Schaltstufen - besonders auf Landstraße und Autobahn aufgrund niedriger Drehzahlen mehr als wettgemacht werden.

ADAC testet 32 Sommerreifen. (Screenshot: ADAC)
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Reifenhersteller schwärmen gerne von ihren Produkten. ADAC hat getestet, wie gut ihre Reifen wirklich sind.

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(Quelle: ADAC)


Auch Eco-Fahrprogramme, die sich an die Gewohnheiten des Fahrers anpassen, tragen zur Kraftstoffeinsparung bei. Bei ADAC-Fahrtrainings hat sich zudem gezeigt, dass beim Fahren mit Gangknüppel viele erst bei hohen Drehzahlen schalten oder vergessen den höheren Gang einzulegen.

Auch bei Assistenzsystemen ist die Automatik der bessere Partner: Stauassistenten etwa, die selbstständig beschleunigen und bremsen, sind nur mit Automatik eine sinnvolle Unterstützung.

Automatikautos sind deutlich teurer: richtig und falsch

Automatisierte Schaltgetriebe, im Prinzip eine normale Schaltung, bei der die Gänge automatisch wechseln, gibt es bereits ab 300 Euro Aufpreis. Bei Automatikautos mit Doppelkupplungsgetrieben beginnt der Aufpreis bei rund 1500 Euro. Bei dieser Technik gibt es so gut wie keine Zugkraftunterbrechung.

Automatikfahren ist eine Frage der Kultur: richtig

In Nordamerika sind Autos mit manueller Schaltung fast eine Rarität. Die Neuwagenquote mit Schaltknüppel lag dort 2014 bei gerade mal 7,8 Prozent. Zum Vergleich: In Europa verfügen 68,1 Prozent der Neuzulassungen über ein manuelles Schaltgetriebe.

ADAC-Experten rechnen damit, dass sich in Deutschland Automatik- und Schaltgetriebe schon in 20 Jahren die Waage halten werden. Als kostengünstige Lösung im Kleinwagensegment und für sportlich orientierte Fahrer werde das Schaltgetriebe aber weiter erste Wahl bleiben. 

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