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Kältemittel 1234yf für Autoklimaanlagen: Umwelthilfe warnt

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Umwelthilfe warnt vor Kältemittel 1234yf

16.02.2012, 13:42 Uhr | dpa

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor dem neuen Kältemittel für Autoklimaanlagen. Die Substanz mit dem Namen 1234yf wird von der Autoindustrie als Nachfolger des klimaschädlichen Mittels R 134a bevorzugt. Die DUH kritisiert jedoch, das neue Kältemittel sei leicht entflammbar und setze bei der Verbrennung hochgiftige Flusssäure frei. Dadurch könnten bei einem Autounfall oder Motorbrand sowohl die Unfallopfer wie auch die Helfer in Gefahr geraten.

Auch der Verband der Berufsfeuerwehr schloss sich der Kritik an. Gegebenenfalls könne Hilfe künftig nur in besonderen Spezialanzügen geleistet werden, sagte Vorstand Andreas Thöne. "Wir verlangen die Veröffentlichung von Testreihen und Sicherheitsanalysen sowie neue Versuche unter realistischen Bedingungen."

Teufel mit dem Beelzebub austreiben

"Wer den bisherigen Klimakiller R 134a mit dem im Brandfall akut lebensbedrohenden Chemiecocktail ersetzt, treibt den Teufel mit dem Beelzebub aus", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Die Autohersteller hätten sich für das chemische Kältemittel 1234yf als Ersatz für das klimaschädliche R 134a entschieden, obwohl Autoklimaanlagen mit dem natürlichen Kältemittel CO2 bereits serienreif entwickelt seien, kritisiert die DUH.

Kältemittel 1234yf erfüllt Treibhaus-Normen

Seit Januar 2011 ist EU-weit die Einführung eines umweltfreundlichen Kältemittels für Klimaanlagen neuer Autos vorgeschrieben. Doch nach wie vor kommt nach Recherchen der DUH in den meisten neuen Modellen das umstrittene R 134a zum Einsatz. Dessen Treibhauspotenzialwert von 1430 liegt aber weit über der erlaubten Marke von 150. Die Bundesregierung müsse EU-Recht in Deutschland endlich durchsetzen, forderte die DUH. Das neue Kältemittel bleibt deutlich unter dem Grenzwert.

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