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Bußgeldfallen im Stau: Das sollten Sie als Fahrer vermeiden

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Bußgeld und Fahrverbot drohen  

Was Sie im Stau besser unterlassen sollten

13.07.2016, 12:05 Uhr | Claudius Lüder, dpa-tmn

Bußgeldfallen im Stau: Das sollten Sie als Fahrer vermeiden. Auch bei Stillstand müssen Autofahrer einige Regeln beachten. (Quelle: dpa/tmn)

Auch bei Stillstand müssen Autofahrer einige Regeln beachten. (Quelle: dpa/tmn)

Das kennt wohl jeder Autofahrer: Stau auf der Autobahn, nichts geht mehr. Warum also nicht aussteigen und sich die Beine vertreten? Weil eine Geldbuße fällig wird. Wir nennen die gängigsten Bußgeldfallen im Stau.

Stau: Diese Bußgelder drohen

"Wer im Stau steht, darf die Fahrbahn grundsätzlich nicht betreten", sagt Andreas Hölzel vom ADAC. "Weder ein menschliches Bedürfnis noch das Wickeln eines Kindes stellen einen vom Gesetzgeber anerkannten Notfall dar. In solchen Fällen heißt es, bis zum nächsten Park- oder Rastplatz weiterzufahren." Laut Straßenverkehrsordnung ist das Betreten der Autobahn nur zur Unfallsicherung erlaubt.

Wer dennoch erwischt wird, riskiert ein Verwarngeld von zehn Euro. Steht jedoch der Verkehr bei einer Vollsperrung für lange Zeit still, werde die Polizei bei einem kurzen Aussteigen und Beine vertreten auf eine Anzeige verzichten, sagt Hölzel.

Auch Fahrverbot kann verhängt werden

Viel teurer wird es, wenn der Standstreifen genutzt wird, um am Stau vorbei auf den nächsten Rastplatz oder zur Autobahnausfahrt zu gelangen. "Wer das macht, riskiert ein Bußgeld über 75 Euro und einen Punkt", warnt Hölzel.

Rückwärtsfahren oder gar Wenden sei ebenfalls tabu, es sei denn, die Polizei fordert dazu auf. "Ansonsten droht in so einem Fall neben der Geldbuße und Punkten auch ein Fahrverbot."

So verhalten Sie sich korrekt

Wie verhält man sich also richtig im Stau? "Zunächst einmal gilt es, langsam an das Stauende heranzufahren ohne abrupt bremsen zu müssen, dabei sollte man die Warnblinker einschalten", rät Detlev Lipphard vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Dadurch würden nachfolgende Autofahrer gewarnt, und ein rechtzeitiges Verzögern helfe, gefährliche Auffahrunfälle zu verhindern.

Empfehlenswert sei außerdem, einen Radiosender mit Verkehrsfunk einzuschalten. Es sollte Abstand zum Vordermann gehalten werden. "Als Richtwert gilt, dass man beim Stehen im Stau die Hinterräder des Vordermanns sehen kann", empfiehlt Lipphard.

So wird eine Rettungsgasse gebildet

Die Gasse muss bei einer zweispurigen Autobahn in der Mitte und ab einer dreispurigen zwischen der linken und den rechts daneben liegenden Spuren gebildet werden. "Den Standstreifen nutzen Rettungsfahrzeuge nur ungern, denn hier könnten auch Liegenbleiber den Weg blockieren", sagt Lipphard.

"Eine Rettungsgasse zu bilden ist in Deutschland Pflicht, das wird leider viel zu oft vergessen oder ignoriert", sagt Constantin Hack vom Automobil Club Europa (ACE). Bei Verstößen droht ein Bußgeld in Höhe von 20 Euro.

Immer mehr Staus

Generell ist die Zahl der Verkehrsstaus in den vergangenen Jahren gestiegen. Im Jahr 2015 registrierte der ADAC rund 568.000 Staus auf Autobahnen. Im Jahr zuvor waren es 475.000. Problematisch seien vor allem ältere Autobahnen ohne Standstreifen. "Hier tun sich die Rettungskräfte besonders schwer mit dem Vorankommen und defekte Fahrzeuge führen schneller zu Staus", sagt Hölzel.

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