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KBA-Warnung vor "Autopilot": Tesla sieht keine Irreführung

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"Autopilot" nur Assistenz  

KBA warnt Tesla-Fahrer - Tesla kontert

17.10.2016, 16:37 Uhr | AFP

KBA-Warnung vor "Autopilot": Tesla sieht keine Irreführung. Tesla-Fahrer - bitte Hände ans Lenkrad! (Quelle: imago/ZUMA Press)

Tesla-Fahrer - bitte Hände ans Lenkrad! (Quelle: ZUMA Press/imago)

Der "Autopilot" ist nur ein Assistenzsystem - das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat rund 2500 Besitzer von Tesla-Autos in Deutschland in einem persönlichen Brief auf die Grenzen der Technik hingewiesen. Die Antwort von Tesla ließ nicht lange auf sich warten.

Die betroffenen Fahrzeughalter seien in dem Schreiben auf "die Funktionalität und auf die Grenzen der Autopilot-Funktion" hingewiesen worden, so das KBA. 

Warnung vor falsch verstandenem Autopilot 

Der Sprecher betonte erneut, dass es sich bei dem sogenannten Autopiloten "um ein reines Fahrassistenzsystem" handle "und nicht um ein hochautomatisiertes Fahrzeug, dass ohne ständige Aufmerksamkeit des Fahrers betrieben werden kann".

Autonomes Fahren mit Tesla. (Screenshot: ADAC)
Autonomes Fahren mit Tesla

Der ADAC hat den sogenannten Autopiloten in der Elektrolimousine Model S von Tesla unter die Lupe genommen.

So funktioniert autonomes Fahren mit Tesla


In dem Schreiben wurde deshalb daran erinnert, dass das System "die ständige und uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Nutzers" erfordere, um notfalls eingreifen zu können. Das entspreche außerdem der Rechtslage in Deutschland.

Irreführung durch Tesla?

Das Bundesamt schrieb an Tesla unter anderem: "Um Missverständnissen und falschen Kundenerwartungen vorzubeugen, fordern, wir den irreführenden Begriff Autopilot bei der Bewerbung des Systems nicht mehr zu nutzen." Zudem schrieb die Behörde auch die Tesla-Fahrer an.

Tesla sieht keine Probleme

"Wir haben großes Vertrauen zu unseren deutschen Kunden und uns sind keine von ihnen bekannt, die die Bedeutung missverstanden hätten", erwiderte das US-Unternehmen in einer Antwort auf den Brief des Kraftfahrt-Bundesamtes. 

Tesla konterte, das Unternehmen habe stets betont, dass die Fahrer beim Einsatz des Systems den Überblick und die Kontrolle über das Fahrzeug behalten müssten. Auch in der Luftfahrt werde als Autopilot ein Unterstützungssystem bezeichnet, das unter Aufsicht des Piloten arbeite. Die Warnung vom KBA sei "besonders ironisch mit Blick auf die berühmte deutsche Autobahn", erklärte Tesla. "Glauben sie, dass die Deutschen das auch missverstehen?" Tesla sei aber bereit, dazu eine Umfrage durchzuführen.

Mehrere Unfälle mit Tesla

Wegen mehrerer Unfälle im Zusammenhang mit der Autopilotnutzung in verschiedenen Ländern steht Tesla derzeit unter verstärkter Beobachtung. Auch die deutschen Behörden prüfen nach eigenen Angaben den "technischen Sachstand" der Systeme. Für die allgemeine Zulassung der Autos in Europa waren niederländische Aufsichtsbehörden zuständig.

Im Mai war ein Mann im US-Bundesstaat Florida gestorben, als sein Model S mit einem Lastwagen kollidierte. Der Autopilot war eingeschaltet, die Bremsfunktion wurde nicht ausgelöst. Auch bei einem tödlichen Unfall in China soll der Autopilot eingeschaltet gewesen sein.

Auch in Deutschland hat es gekracht

In Deutschland war vor rund drei Wochen ein Tesla-Fahrer mit seinem Wagen auf der Autobahn 24 in Schleswig-Holstein auf einen Reisebus aufgefahren. Der Mann wurde leicht verletzt. Er gab laut Polizei an, dass der Autopilot eingeschaltet gewesen sei, der Unfall aber durch einen Fehler des Busfahrers beim Spurwechsel verursacht worden sei.

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