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BMW spielte bei tausenden Dieselautos falsche Abgas-Software auf

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Wirklich ein Versehen?  

Tausende BMW haben falsche Abgas-Software

25.02.2018, 13:00 Uhr | dpa

BMW spielte bei tausenden Dieselautos falsche Abgas-Software auf. Wirklich eine Panne? Auch beim 5er BMW soll eine falsche Software aufgespielt worden sein. (Quelle: dpa/Uli Deck)

Wirklich eine Panne? Auch beim 5er BMW soll eine falsche Software aufgespielt worden sein. (Quelle: Uli Deck/dpa)

BMW hat mehr als 11.000 Dieselautos mit einer falschen Abgas-Software ausgestattet. Der Konzern spricht von einem Versehen, doch daran gibt es Zweifel.

Bei den 5er und 7er Modellen hat BMW eine falsche Abgas-Software installiert. Das Programm sei für die SUV-Modelle X5 und X6 entwickelt worden, aber vor vier Jahren irrtümlich auch auf 5er und 7er BMW aufgespielt worden, sagte ein Sprecher in München. Der Konzern habe den Fehler bei internen Tests festgestellt und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg informiert.

Der "Spiegel" berichtete dagegen, beim KBA sei ein 7er BMW im Rahmen der üblichen Marktüberwachung aufgefallen. Die Software manipuliere die Abgasreinigung. Bei BMW hieß es, das Programm sei für die SUV-Modelle X5 und X6 für die kombinierte, parallele Stickoxid-Abgasreinigung mit Speicherkat und AdBlue-SCR-Katalysator entwickelt worden. Dort funktioniere sie korrekt.

Die Dieselmotoren der betroffenen 5er und 7er Modelle hätten dagegen nur einen Speicherkatalysator. Sie seien beim Serienstart 2012 mit der korrekten Software ausgerüstet gewesen – aber bei einem Update 2014 "haben sie schlicht die falsche Software draufbekommen". Und das habe dann zu schlechteren Abgaswerten geführt.

Umwelthilfe fordert Rücktritt von Konzernchef Krüger

BMW will die 11.700 Fahrzeuge M550d xDrive und 750d XDrive jetzt zurückrufen und nach der Genehmigung durch das KBA die richtige Software aufspielen. Erst kürzlich hatte die Behörde nach eigenen Untersuchungen BMW vom Vorwurf der Abgasmanipulation bei einem 3er Modell entlastet. Diesen hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erhoben.

DUH-Chef Jürgen Resch forderte Konzernchef Harald Krüger dennoch zum Rücktritt auf – das Management habe behauptet, BMW sei sauber und würde im Gegensatz zu anderen Herstellern keine Abschalteinrichtungen einsetzen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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