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Diese 9 Reise-Tipps schonen Umwelt und Urlaubskasse

Geld sparen mit einfachen Tricks  

Diese neun Reise-Tipps schonen Umwelt und Urlaubskasse

Von Markus Abrahamczyk

08.09.2019, 15:28 Uhr
Diese 9 Reise-Tipps schonen Umwelt und Urlaubskasse. Warten auf den Flieger: Auch wer die Umwelt schonen will, muss auf weite Reisen nicht verzichten. (Quelle: imago images/Panthermedia)

Warten auf den Flieger: Auch wer die Umwelt schonen will, muss auf weite Reisen nicht verzichten. (Quelle: Panthermedia/imago images)

Umweltfreundlich urlauben und dabei sogar Geld sparen: Das passt besser zusammen als Sie denken. Dabei müssen Sie noch nicht einmal auf Fernreisen verzichten. Hier sind neun Tipps, die sich lohnen.

Der Klimakiller CO2: Auf jeden Deutschen gehen mehr als zehn Tonnen pro Jahr – klimaverträglich sind allerdings nur rund zwei Tonnen pro Kopf. Schon ein Flug nach New York und zurück verursacht mehr als 2,7 Tonnen CO2 pro Passagier – und liegt damit bereits über dem umweltverträglichen Jahreswert. Auch der Urlaub an Bord eines Kreuzfahrtschiffs ist zuletzt aufgrund seiner Ökobilanz in die Kritik geraten.

Wie schädlich Ihre Flugreise oder Ihre Kreuzfahrt für das Klima ist, lässt sich online sehr einfach berechnen. Hinzu kommen noch die Belastungen am Ziel, etwa in der Unterkunft oder durch den Mietwagen.

Natürlich müssen Sie Ihren Urlaub nicht aus Sorge um die eigene Klimabilanz daheim verbringen. Aber: Auf Ihrer Reise können Sie einige einfache Tipps befolgen, um weniger Schadstoffe zu erzeugen. Damit schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch das eigene Budget.

Diese Tipps schonen Umwelt und Urlaubskasse

  • Wenige Reisen mit längeren Aufenthalten sind besser als viele Kurztrips. Eine Empfehlung der Umweltschutzorganisation WWF lautet: Wer weniger als 2.000 km weit reist, sollte mindestens acht Tage am Urlaubsort bleiben. Bei mehr als 2.000 km Entfernung sollten es mindestens 15 Tage sein.
  • Möglichst wenig fliegen. Gerade auf kürzeren Entfernungen belastet das Flugzeug die Umwelt viel stärker als andere Verkehrsmittel. Am ökologischsten wiederum reisen Sie per Fernbus. Auch die Bahn schneidet im Öko-Rennen gut ab. Wie Sie am schnellsten und auch am günstigsten ans Ziel kommen, erfahren Sie hier.
  • Buchen Sie bei Flugreisen am besten Direktflüge, denn Starts und Landungen verbrauchen das meiste Kerosin. Außerdem kommen Sie auf diese Weise schneller und günstiger ans Ziel.
  • Viele Reiseunternehmen bieten eine CO2-Kompensation an. Dieser Öko-Aufpreis kostet meist nur wenige Cent und kommt Umweltprojekten zugute. Das macht das Reisen zwar nicht komplett klimaneutral. Die freiwillige Zahlung helfe aber dabei, die Auswirkungen des Reisens zu mindern, bestätigt das Umweltbundesamt. Die Bahn fährt übrigens im Fernverkehr mit Energie aus erneuerbaren Quellen.
  • Kosmetikprodukte in Reisegrößen bieten mehrere Vorteile: Sie wiegen wenig und sparen Platz. Das senkt auch den Verbrauch im Auto oder Flieger. Zwar sind sie – verglichen mit größeren Packungen – relativ teuer, aber Sie können die kleinen Packungen später wieder auffüllen. Wenn Sie dazu große Nachfüllpackungen nutzen, sparen Sie Geld und Verpackungsmüll.
  • Trennen Sie vor dem Start die großen Stromfresser vom Stromnetz. Denn auch im Stand-by-Modus verbrauchen Fernseher, Computer oder Stereoanlage fleißig Strom – und Geld. Das können Sie sparen, indem Sie Mehrfachsteckdosen vor der Reise ausschalten oder einfach den Gerätestecker ziehen.
  • Übernachten Sie statt des Hotels in einer Ferienwohnung. Sie bietet in der Regel deutlich mehr Platz und außerdem eine Küche. So können Sie günstig Mahlzeiten zubereiten – und essen, wann Sie wollen. Dabei erzeugen Sie obendrein deutlich weniger Plastikmüll. Gerade beim Frühstück im Hotel entsteht sehr viel Müll, da häufig jede Mini-Portion Margarine und Marmelade aufwendig in Plastik verpackt ist.
  • Auch einige Hotels sind umweltfreundlicher als andere. Achten Sie auf ein Zertifikat wie EHC (Eco Hotels Certified), Dehoga Umweltcheck oder die Green Globe-Plakette.
  • Lassen Sie Handtücher und Zimmer nur reinigen, wenn es wirklich nötig ist. Das spart viel Wasser, Reinigungsmittel und Energie.

 

 

  • Andenken wie Haifischzähne oder Schildkrötenpanzer sind absolut tabu. Denn sonst unterstützen Sie den illegalen Tierhandel mit bedrohten Arten – und das kann Ihnen eine Strafe von 50.000 Euro oder mehrere Jahre im Gefängnis einbringen.
Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • umweltbundesamt.de
  • handelsblatt.com
  • hotel.de
  • fromatob.de
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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