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Waschstraßen können Reifen und Felgen von Autos beschädigen

Waschstraßen  

Radschäden können auftreten

20.03.2014, 13:11 Uhr | t-online.de

Waschstraßen können Reifen und Felgen von Autos beschädigen. Waschstraße von IMO: Schäden an Reifen und Rädern möglich (Quelle: imago images)

Waschstraße von IMO: Schäden an Reifen und Rädern möglich (Quelle: imago images)

Auto sauber, Reifen kaputt: Förderbänder in Waschstraßen können die Reifen und Felgen von Fahrzeugen beschädigen. Wie die "Auto-Bild" in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, sind davon besonders IMO-Waschstraßen betroffen - und Fahrer von Wagen mit großen Felgen.

"Wer sein Auto bei IMO wäscht, geht ein sehr hohes Schadensrisiko ein", sagt Jens Weinmann, Pächter einer IMO-Waschanlage in Hamm zu "Auto-Bild". Grund sei das Förderband, das die Fahrzeuge durch die Waschstraße zieht. Besonders bei Fahrzeugen mit einer geringen Reifenhöhe, also großen Felgen und Reifen mit niedrigem Querschnitt, können scharfkantige Metallteile des Förderbandes die Felge zerkratzen. Weinmann befürchtet sogar, dass mitunter die Reifenflanke beschädigt werden könnte, so dass spätere Reifenplatzer nicht ausgeschlossen seien.

Waschstraßen: "sehr hohes Beschädigungsrisiko für das Rad"

Ein von Weinmann selbst in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Schluss, dass zumindest in Hamm mitunter "ein sehr hohes Beschädigungsrisiko für das Rad" bestehe. Ein weiterer IMO-Pächter aus Süddeutschland, der anonym bleiben möchte, bestätigt gegenüber "Auto-Bild" große Probleme mit Förderbändern.

Waschstraßen-Betreiber IMO kennt das Problem

Auch in der Firmenzentrale von IMO ist die Gefahr bekannt. In einer internen Anweisung an die Pächter heißt es: "Die Reifenhöhe sollte 80 Millimeter nicht unterschreiten." Man solle die Kunden jedoch nicht abweisen, sondern sie "vorsichtig einweisen" und möglichst dafür sorgen, dass zur Not "nur" die Radinnenseite am Metall entlang schramme und nicht die repräsentative Außenseite.

Sollen Schäden vertuscht werden?

Jens Weinmann ist sich sicher: Damit solle das Problem vertuscht werden. Nach Schäden auf der Radinnenseite schaue niemand. "Die Anlage in Hamm ist nicht repräsentativ für unser Netz", sagt dagegen IMO-Geschäftsführer Marcel van Brakel. Ein Branchenexperte erklärt zudem, dass Reifen mit geringer Höhe in keiner Waschanlage unproblematisch seien.

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