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Sportwagen-Premieren aus Genf

Die Sportwagen-Premieren aus Genf

05.03.2014, 09:20 Uhr | wanted.de, dpa

Sportwagen-Premieren aus Genf. Der Koenigsegg Agera One:1 möchte Rekorde brechen. (Quelle: dpa/Christoph Walter)

Der Koenigsegg Agera One:1 möchte Rekorde brechen. (Quelle: Christoph Walter/dpa)

Der Bugatti Veyron gilt mit 431,072 km/h offiziell als schnellstes Serienauto der Welt. Doch der Rekord wackelt, denn Koenigsegg will ihn toppen. Dafür hat der schwedische Sportwagenbauer auf dem Genfer Salon ein Auto enthüllt, das er "Megacar" nennt. Und es gibt weitere PS-Stars zu bewundern.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Markennamen wie Ferrari oder Lamborghini lassen Sportwagen-Fans sofort aufhorchen. Der schwedische Hersteller Koenigsegg ist zwar etwas unbekannter als seine italienischen Konkurrenten, doch wartet in Genf mit einem echten Messe-Highlight auf. Sagenhafte 3,33 Millionen Euro würde der Koenigsegg Agera One:1 in Deutschland kosten, wären die sechs geplanten Exemplare nicht schon ausverkauft.

Ein PS pro Kilogramm

Diese Auto-Flunder trägt den Namen "Eins zu eins", weil pro Kilogramm Fahrzeug eine Pferdestärke Motorleistung abrufbar ist, heißt es bei Koenigsegg. In Zahlen bedeutet das: 1000 kW/1360 PS treiben 1360 Kilogramm Auto an - mit bis zu 1371 Newtonmeter Drehmoment. Angeblich reicht das, um den mit einem 5,0 Liter großen V8-Aggregat bestückten Wagen aus dem Stand in weniger als 20 Sekunden auf 400 km/h zu bringen.

Da 1 000 Kilowatt (kW) einem Megawatt entsprechen, reden die Schweden nicht mehr nur von einem Supercar, sondern von einem Megacar. Und sie sind entschlossen, damit den Geschwindigkeitsrekord für Serienautos zu toppen, den der Bugatti Veyron mit 431 km/h hält.

Der ist in Genf mit einer Sonderedition auch vertreten. Das vierte Modell der sechsteiligen Legenden-Reihe von Bugatti kostet knapp 2,18 Millionen Euro netto. Pro Auto, wohlgemerkt. Der auf drei Exemplare limitierte Roadster basiert auf dem 1200 PS starken Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse, dem schnellsten Serien-Roadster der Welt, und heißt "Rembrandt Bugatti" - so wie der Bruder von Firmengründer Ettore Bugatti.

Lamborghini und Ferrari

Nun zu den Supersportlern von Lamborghini und Ferrari: Der neue Einstiegs - Lambo Huracán LP 610-4 beerbt im späten Frühjahr den Gallardo. Er fährt mit einem 5,2 Liter großen und 610 PS starken V10 bis zu 325 km/h schnell und kostet ab rund 202 000 Euro.

Ferrari bringt im California T den Turbomotor zurück - daher das T in der Bezeichnung des mindestens gut 180 000 Euro teuren Facelift-Modells. Das aufgeladene V8-Triebwerk des 2+2-Sitzers mit Klappdach schöpft aus 3,9 Litern Hubraum 560 PS. Das sind 70 PS mehr als bisher, das maximale Drehmoment steigt um fast 50 Prozent auf 760 Newtonmeter.

Der letzte Serien-Ferrari mit Turbo war der F40 aus den späten 1980er Jahren, sagte Pressesprecher Hans Kleymann und erklärte: "Wir führen den Turbo wieder ein, um Emissionen und Benzinverbrauch zu reduzieren, aber ohne auf den Ferrari-typischen Motorsound oder die Performance zu verzichten." Der California T soll sich im Schnitt mit 10,5 Litern begnügen (CO2-Ausstoß: 250 g/km).

Huracán-Konkurrent von McLaren Am Messestand von McLaren liegt der Huracán-Konkurrent 650S auf der Lauer - mit und ohne Dach. Dabei handelt es sich um eine nachgeschärfte Version des McLaren 12C mit viel Technik aus dem Rennsport und rund fünf Prozent mehr Leistung: Der V8-Turbomotor mit 650 PS verhilft dem nur 1,3 Tonnen schweren Briten zu einem Sprintwert von drei Sekunden auf Tempo 100 und einem Spitzentempo von 333 km/h. Für das 650S Coupé werden mindestens 231 500 Euro fällig, für den offenen 650S Spider 255 000 Euro. PS-Monster von Zenvo

Den gleichen Beschleunigungswert und ebenfalls mehr als 300 km/h Spitze geben der deutsche Hersteller Gumpert für den Explosion und die dänische Manufaktur Zenvo für den ST1 an. Der Explosion (ab 125 000 Euro) ist ein schnörkelloses Coupé, das in der Basisversion mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder mit 420 PS daherkommt und in der stärkeren S-Version mit einem Fünfzylinder mit 510 PS. Mit einer knappen Million Euro schlägt der Zenvo ST1 zu Buche - ein 1104 PS starker V8-Bolide,

der anders als viele andere Supersportler mehr wie ein plattgedrücktes Coupé als wie ein Le-Mans-Rennwagen aussieht. Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit steht er nun als Serienauto in Genf.

Jaguar-Kombi schafft 300 km/h

Und dann wäre da noch der praktische PS-Star unter den Genf-Premieren: der Jaguar XFR-S Sportbrake mit 550 PS starkem 5,0-Liter-V8 unter der Haube. Dieser Power-Kombi bietet bis zu 1675 Liter Stauvolumen im Gepäckabteil und schafft laut Jaguar 300 km/h. Ein flotter Frachter - für einen stolzen Preis: Unter 110 450 Euro ist der Wagen nicht zu haben.

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