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Peugeot 108 Autotest: Kurz und gut

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Erste Ausfahrt im City Car  

Peugeot 108 - kurz und gut

02.07.2014, 10:15 Uhr | Timo Bürger, t-online.de

Peugeot 108 Autotest: Kurz und gut. Pfiffig kommt der neue Peugeot 108 daher (Quelle: t-online.de)

Pfiffig kommt der neue Peugeot 108 daher (Quelle: t-online.de)

Jetzt sprechen sogar die Franzosen englisch: "Dressy", "Dual", "Kilt", "Diamond", "Barcode". So nennt Peugeot einige der sieben Farbwelten des neuen 108. Nur folgerichtig, dass der Neue auch kein schnöder "Kleinstwagen" mehr ist, sondern ein "City Car", das laut Peugeot "so much more" bietet. Wirklich?

Mit nur 3,47 Metern Länge und einer Breite von 1,62 Metern spielt der frische Franzose in derselben Liga wie VW up!, Suzuki Alto & Co. Aussehen tut er aber wie ein Großer: Scharf gezeichnete Scheinwerfer, eine markante Einfassung für die Nebelscheinwerfer, ein chromeingefasster Kühlergrill - hier ahmt der Mini seine größeren Brüder 308 und 508 nach.

Sympathisches Interieur

Innen hat sich der Kleinste in Peugeot-Portfolio fein gemacht: Farbig lackierter Kunststoff, ein auf Wunsch bunter Schaltknüppel - das wertet den ansonsten aus dunklem Hartplastik bestehenden Innenraum (in dem auf den vorderen Sitzen Erwachsenen bequem Platz finden) doch deutlich auf.

Stolz ist Peugeot auf die neue Infotainment-Schnittstelle MirrorLink: Darüber lässt sich ein Smartphone via USB anschließen (und laden), die kompletten Inhalte können so auf dem 7 Zoll großem Touchscreen "gespiegelt" werden.

MirrorLink zickt ein bisschen

Leider arbeitete das System bei unserem Test noch ein bisschen hakelig: Es dauert einige Zeit, bis man die gewünschte Option gefunden hat, der Monitor ist nicht besonders berührungsintensiv - man muss schon sehr exakt und feste drücken, bis man die gewünschte Option aufgerufen hat.

UMFRAGE
Ihre Meinung zum Peugeot 108?

Ausschließlich mit Dreizylinder-Benzinern wird der Peugeot 108 Mitte Juli ab 8990 Euro auf den Höfen der Händler stehen. Dass der 69 PS starke 1,0 VTi (der auch im Zwilling Toyota Aygo eingesetzt wird) mit seinen 95 Newtonmetern nicht die Butter vorm Brot zieht, ist keine Überraschung.

Besser ist man  mit dem 82 PS starken (116 Newtonmeter) 1,2-Liter-Dreizylinder dran: Für einen flotten Ampelstart ohnehin geeignet, lässt sich der nur 865 Kilogramm schwere 108 auch einigermaßen rasch auf Landstraße und Autobahn bewegen.

Sucht der Beifahrer in forscher gefahrenen Kurven nach einer Haltemöglichkeit, greift er ins Leere. Auf einen Griff am Dachhimmel verzichtet Peugeot. Dafür gibt es serienmäßig eine Berganfahrhilfe.

Sparsame Motoren

Erfreulich: Beide Motoren halten in Sachen Verbrauch fast das, was das Datenblatt verspricht: Wer vorausschauend fährt, hat einen Durchschnittsverbrauch von unter fünf Litern auf der Anzeige stehen - und kommt damit recht nahe an die versprochenen 4,1 (1,0 VTi) bzw. 4,3 (1,2) Liter heran.

Erfreulich auch: Der 108 ist kein Poltergeist: Selbst auf unebenem Asphalt schluckt das mittelhart ausgelegte Fahrwerk die meisten Bodenwellen und harmoniert so sehr anständig mit der recht direkten Lenkung. Dass Ein- und Ausparken sowie Rangieren bei einem nicht einmal dreieinhalb Meter langen Fahrzeug ein Klacks ist, versteht sich, von selbst. Wer sich das nicht recht zutraut, kann immer noch auf eine optional erhältliche Rückfahrkamera zurückgreifen.

Für Frischluft-Freunde bietet Peugeot noch die sehr charmante Version Top! mit elektrisch ausfahrbarem Faltdach an. Diese startet in der zweithöchsten Ausstattungsvariante ab 12.300 Euro.

Fazit Peugeot 108

Letztlich erfüllt der Peugeot 108 alle Anforderungen, die man an einen Kleinwagen stellt: Wendig, sparsam, günstig und zudem noch peppig designt. Ein Software-Update noch für das Infotainment-System - und die Sache ist geritzt. Also, Chapeau, liebes Peugeot-Team! - oder wie ihr jetzt sagen würdet: Well done!

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