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VW Golf R Autotest: Der Golf R ist gar nicht so böse


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VW Golf R - gar kein böser Golf

Von t-online
02.07.2014Lesedauer: 2 Min.
VW Golf R
VW Golf R (Quelle: T-Online-bilder)
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Der Golf in schnell und kultig - das ist eigentlich der GTI. Wer aber noch 10.000 Euro über hat, bekommt obendrauf nicht nur Allradantrieb, zwei Endrohre mehr und 80 Extra-PS, sondern den Golf R. Und der ist - soviel sei schon verraten - ein überraschend zahmer Bursche.

Schon im Innenraum macht der Golf R auf alles andere als auf Kompakt-Krawallo: Alupedalerie, R-Logo im Lenkradkranz, blau erleuchtete Nadeln in den Instrumenten und eine im Dunklen einsetzende bläuliche Türlicht-Illumination - das war's im Wesentlichen. Extra-Instrumente wie Turbodruckmesser oder Laptimer sucht man hier vergeblich.

Leder statt Karo

Auch mit Karo-gemusterten Sitzbezügen, wie sie der GTI seit Jahrzehnten trägt, darf sich der R nicht schmücken. Stattdessen gefallen die Sportsitze in Lederausstattung "Vienna". Die Wangen geben den nötigen Seitenhalt, ohne dass man sich wie in Rennschalen festgezurrt fühlen muss.

300 PS, von null auf 100 km/h in 5,1 Sekunden bis auf Tempo 250 - schon die nackten Daten lassen Sportfreunde mit der Zunge schnalzen. Und natürlich: Mit Schaltknüppel in der Hand kommt der knapp 1500 Kilo schwere R fulminant in Fahrt. Dank Allradantrieb 4Motion verlieren die Fünfspeichen-19-Zöller nie die Haftung. Selbst bei beherztem Tritt auf das Gaspedal bleibt kein Gummi auf dem Asphalt zurück.

Hart, aber nicht zu hart

Das bevorzugte Revier des R sind natürlich Landstraße und Autobahn - hier kann der tornadorote Turbo am besten dank 380 Newtonmeter seine Elastizität ausspielen. Gaspedal und Bremse (vorne 340er Scheiben, hinten 310er) sind sehr exakt dosierbar. Die überarbeitete Progressivlenkung lässt das Einlenken in forsch gefahrenen Kurven zum Kinderspiel werden.

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Um die Elastizität seiner Bandscheibe hingegen muss sich niemand Gedanken machen: Selbst im "Race"-Modus (per adaptiver Fahrwerksregelung DCC) kommt der um 20 Millimeter tiefer gelegte Golf (nochmal fünf Millimeter mehr als der GTI) beileibe nicht so hart gefedert rüber wie sein Konzernbruder Seat Leon Cupra.

Betörend ist der insbesondere im "Race"-Modus fabrizierte Sound des 2,0 TSI: Kommt der GTI noch akustisch dezent rüber, dröhnt der R selbstbewusst aus seinen vier Endrohren. Mit zunehmender Geschwindigkeit wird aus dem erst vornehmen Grummeln ein beißendes Röhren - herrlich.

Ein Golf wie andere auch

Gleichzeitig ist der R aber auch ein Golf wie jeder andere: Wer will, kann den gut 38.000 Euro teuren Wolfburger auch als einen Universal-Wagen im Alltag fahren: Die Schaltempfehlung bittet bereits ab etwa 60 km/h zum Wechsel in den höchsten Gang; wer also schaltfaul unterwegs sein will, kann komplett von 60 bis 250 km/h in einem einzigen Gang unterwegs sein.

Geradezu sensationell niedrig für ein Fahrzeug dieses Kalibers ist der Verbrauch: Nach über 1700 gefahrenen Kilometern zeigt das große Display nur 8,5 Liter im Schnitt an. Und das mit ordentlich Tempogebolze auf den Autobahnen und vielen eigentlich spritfressenden Passfahrten.

VW Golf R: technische Daten und Preis

Motor 2,0 TSI
Leistung 300 PS
Drehmoment 380 Nm
Vmax 250 km/h
0 - 100 km/h 5,1 s
CO2 165 g/km
Verbrauch / Testverbrauch 7,1 l / 8,5 l
Preis ab 38.325 Euro

Fazit VW Golf R

Der Golf R ist alles - nur kein Krawallbruder. Für den Alltag ist er ebenso gut gerüstet wie für die längere Reise. Wer will, kann mit forschem Tritt aufs Gaspedal den Racer und Teilzeit-Proll rauslassen. Wer es nicht will, der fährt mit dem Golf ebenso gut wie mit den schwächer motorisierten Brüdern - nur eben deutlich flotter.

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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
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