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Shelby GT350-R Mustang: Schnellstes Pony am Hof

Shelby GT350-R Mustang: Schnellstes Pony am Hof

14.01.2015, 13:15 Uhr | wanted.de/ ampnet

Shelby GT350-R Mustang: Schnellstes Pony am Hof. Shelby GT350-R Mustang (Quelle: Zbigniew Mazar/dpp-AutoReporter  )

Shelby GT350-R Mustang (Quelle: Zbigniew Mazar/dpp-AutoReporter )

Der Ford Mustang zählt zu den Design- und Auto-Ikonen der vergangenen Jahrzehnte. Und Ford bastelt eifrig weiter am legendären Ruf des erst vor kurzem aktualisierten Modells - mit dem Shelby GT350-R. Der aufregend gezeichnete Sportwagen wird von einem mehr als 500 PS starken 5,2-Liter-V8-Motor befeuert.

Der Mustang ist eine rollende Legende: Das Logo des Wagens prägte etwa ab 1964 den Begriff der Pony-Cars - ausdauernd, stark, ungezähmt. Jüngst präsentierten die Amerikaner auf der Detroit Motorshow mit dem Sondermodell Shelby GT350-R Mustang die bislang schnellste Variante der populären Sportwagenserie in ihrer 50-jährigen Geschichte.

Der schnellste Hengst im Stall

Der Shelby ist eines von zwölf Performance-Fahrzeugen, die Ford bis 2020 auf den Markt bringen wird und zu denen auch der ebenfalls in Detroit vorgestellte neue Supersportwagen Ford GT gehört. Der Saugermotor des GT350-R bringt über 540 Newtonmeter Drehmoment mit und ist das bislang stärkste V8-Serientriebwerk der Marke. Für das Sondermodell verwendet der Hersteller ein verändertes Motordesign. Dabei sind die Kurbelwellenzapfen nicht im typischen 90-Grad-Versatz, sondern im 180-Grad-Winkel angeordnet.

Das sorgt für ein noch direkteres Ansprechverhalten und eine hohe Leistungsausbeute auch bei hohen Drehzahlen. Der Shelby verfügt über einen speziellen Ölkühler, wie er auch in Rennwagen verwendet wird.

Auch das manuelle Sechs-Gang-Schaltgetriebe und das Differenzial erhalten eigene Kühler. Weiteres Merkmal des Shelby GT350-R ist sein speziell entwickeltes Fahrwerk. Neben den geänderten Federraten, besonderen Stabilisatoren und dem niedrigeren Fahrzeugschwerpunkt sorgen das rennstreckenerprobte Set-up, spezielle Stoßdämpfer, Lagerbuchsen sowie Hülsengelenke an der Vorderachse für ein agiles Handling.

Keine Klimaanlage in der Serienversion

Als weltweit erstes Fahrzeug hat dieser Mustang ab Werk besonders leichte Räder aus Kohlefaser. Die Amerikaner setzen dabei, wie für Sportwagen dieser Klasse üblich, ganz auf leichte Materialien. Im Vergleich zum normalen GT 350 schafft der Hersteller eine Gewichtsersparnis von 60 Kilo.

Doch das hat auch mit der spartanischen Ausstattung zu tun: Der Shelby GT350-R Mustang verzichtet in der Serienversion laut Hersteller bewusst auf Klimaanlage, Rücksitze, Rückfahrkamera, Reifen-Reparaturset, Teppiche sowie auf die Verkleidung des Kofferraums. Für die Fahrer, die zumindest auf einen Teil des heute üblichen Komforts nicht verzichten wollen, bietet Ford allerdings optional ein Paket mit Zwei-Zonen-Klimaanlage, Navigationssystem inklusive acht Zoll großem Touchscreen, Außenspiegel mit Toter-Winkel-Assistent, Audiosystem und mehr an. In dem Fall wird durch die zusätzliche Ausstattung die Gewichtsersparnis konterkariert.

Ford erinnert an legendären Shelby GT 350 Competition

Mit dem puristischen Sondermodell orientiert sich Ford an einem legendären Vorgänger: Vor 50 Jahren entwickelte der Hersteller gemeinsam mit dem 2012 verstorbenen Rennwagen-Konstrukteur Carroll Shelby eine besonders sportliche Version des damaligen Mustang. Der Shelby GT 350 Competition zeichnete sich seinerzeit durch sein geringeres Gewicht, einen leistungsstarken V8-Motor und ein Sportfahrwerk aus. Im Motorsport feierte dieses Fahrzeug zahlreiche Erfolge. In Anlehnung an diese Zeit soll auch der neue GT350-R nicht nur auf der Straße, sondern auch auf der Rennstrecke eine gute Figur abgeben. Wie viele Fahrzeuge des neuen Sondermodells angeboten werden und weitere technische Details hat der Hersteller noch nicht verraten. Ein Wermutstropfen für deutsche Kunden gibt es aber schon jetzt: "Der Shelby GT350-R wird in Europa über das offizielle Ford-Händlernetz nicht verfügbar sein", gab Ford bekannt. Damit bleibt diesen Kunden wohl nur der Weg zum Importeuer oder sie müssen das Fahrzeug selbst in den USA erwerben. Immerhin gibt es die üblichen Serienmodelle der aktuellen Version des Mustang bald wieder in Europa zu kaufen. In unserer Fotoshow können sie die neueste Ausgabe der US-Sportwagen-Ikone bewundern.

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