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Getestet: Ist ein Elektro-Porsche noch ein Porsche?

Mission E Cross Turismo im Test  

Ist ein Elektro-Porsche wirklich noch ein Porsche?

08.06.2018, 10:31 Uhr | Benjamin Bessinger/SP-X

Getestet: Ist ein Elektro-Porsche noch ein Porsche?. Der Porsche von übermorgen: Das Konzeptauto Mission E Cross Turismo zeigt die Elektrozukunft der Luxusmarke. (Quelle: Hersteller)

Der Porsche von übermorgen: Das Konzeptauto Mission E Cross Turismo zeigt die Elektrozukunft der Luxusmarke. (Quelle: Hersteller)

Die Zukunft ist elektrisch – auch bei Porsche. Wie das aussieht, wie es sich anfühlt, zeigt der Mission E Cross Turismo. Und er beantwortet eine Frage: Porsche und E-Motor – kann das gut gehen?

"Nicht so zaghaft, Sie können ruhig das Pedal durchtreten." Wer mit Stefan Weckbach im Porsche Mission E Cross Turismo auf Testfahrt geht, der verliert schnell den Respekt vor dem millionenschweren Einzelstück. Denn wo die Entwickler sonst oft schon Herzrasen bekommen, wenn ihre Studien mal mit Schritttempo über eine Straße rollen, will der Projektleiter hier in den Hügeln hinter Hollywood und am Strand von Malibu Fahrspaß demonstrieren.

Der erste E-Porsche hat eine schwierige Aufgabe

Schließlich ist der aufgebockte Sportkombi in Offroad-Look der Vorbote des ersten vollelektrischen Porsches und muss beweisen, dass der Reiz des Rasens auch ohne Verbrenner nicht verloren geht.

Völlig geräuschlos und deshalb fast ein wenig virtuell schießt der Cross Turismo die Berge hinauf und mit jeder Meile auf dem berühmten Mullholland Drive wird das Grinsen breiter.

Stark und schnell wie jeder andere Porsche

Auch ohne den typischen Porsche-Sound: 600 PS bleiben 600 PS, egal, ob sie von einem V8-Turbo kommen oder eben von zwei E-Motoren, von denen jeder eine Achse antreibt. Ein Sprint von 0 auf 100 in weniger als 3,5 Sekunden fühlt sich noch spektakulärer an, wenn er so unvermittelt und scheinbar mühelos kommt. So wie der Cross Turismo durchzieht, glaubt man ihm das Spitzentempo von mehr als 250 km/h auch ohne die Probe aufs Exempel.

Zukunft des Cross Turismo ist ungewiss

Ob der Cross Turismo je serienmäßig gebaut wird, ist bislang unklar. Aber sein naher Verwandter, der normale Mission E, kommt Ende 2019 auf den Markt. Der Cross Turismo bietet mehr Bodenfreiheit und mehr Platz im Fond. Als Ergänzung des Angebots wäre er also nicht schlecht geeignet.

Es knirscht und knarzt deshalb zwar ein bisschen im Kunststoffgebälk, die handgeschnitzten Reifen schleifen bisweilen in den Radkästen. Man kann die Sitze und die Spiegel nicht verstellen und leider brennt die Sonne brutal durch das riesige Glasdach. Doch was an Technik unter dem Wagenboden steckt, das gibt einen ziemlich konkreten Ausblick auf den E-Porsche, verspricht Weckbach.

Großer Akku, neues Bedienkonzept

Das gilt  auch für den Akku, der eine Kapazität von rund 90 kWh haben wird und so für mehr als 500 Kilometer reichen soll. Nur das mit dem 800 Volt-Laden klappt noch bei Weitem nicht überall. Die Ladezeit lässt sich nutzen, um eine weitere Neuerung im Cross Turismo zu würdigen: die digitale Bedienlandschaft, die selbst die im neuen Panamera schon wieder ziemlich alt aussehen lässt.

Alles, was im Cross Turismo zu steuern und zu regeln ist, erledigt man über Sensorfelder und Touchscreens und alles, was einem das Auto mitzuteilen hat, erscheint auf den drei Bildschirmen hinter dem Lenkrad, in der Mittelkonsole und vor dem Beifahrer, der erstmals sein eigenes Display bekommt.

Manches wirkt vertraut

Obwohl das alles frisch und fremd ist, wirkt es zugleich ungeheuer vertraut. Denn ein paar Konstanten haben die Schwaben in die neue Zeit gerettet: Eine grafische Darstellung der Beschleunigung in der Mitte der Anzeige erinnert an den bei Porsche sonst immer so dominanten Drehzahlmesser. Und natürlich gibt es links vom Lenkrad, wenn schon kein Zündschloss mehr, dann zumindest einen Startknopf.

Schon in wenigen Jahren sollen Stromer auf einen Anteil von 25 Prozent an der Porsche-Produktion kommen – ein Ansinnen, dass sich die Schwaben stolze sechs Milliarden Euro kosten lassen. Fans der Marke müssen deshalb aber nicht verzweifeln: Der Mission E wird nach allem, was der Prototyp erahnen lässt, wie ein typischer Porsche fahren.

Verwendete Quellen:
  • Spot Press Services

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