Sie sind hier: Home >

Bericht an den UN-Sicherheitsrat: Nordkorea testet Raketen in zivilen Einrichtungen

Bericht an den UN-Sicherheitsrat  

Nordkorea testet Raketen in zivilen Einrichtungen

06.02.2019, 07:31 Uhr | AFP, pdi

 (Quelle: Reuters)
Zweites Treffen in Sicht: Kim Jong Un spricht Trump Vertrauen aus

Nordkoreas Machthaber glaube an die „positive Denkweise” des US-Präsidenten, hieß es in einer Mitteilung der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA.

Trump und Kim Jong Un: Nordkoreas Machthaber stellte zuletzt ein zweites Treffen in Aussicht, zudem arbeiten er und sein Unterhändler in den USA angeblich an der Denuklearisierung des Landes. (Quelle: Reuters)


Erschreckende Erkenntnis: Trotz der Sanktionen ist das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm laut einem UN-Bericht intakt. Das Land versucht, seine Waffen demnach vor US-Luftangriffen zu schützen.

Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm ist nach Einschätzung von UN-Experten nach wie vor "intakt". Nordkorea nutze unter anderem zivile Einrichtungen wie Flughäfen, um ballistische Raketen zusammenzubauen und zu testen, heißt es in einem Bericht an den UN-Sicherheitsrat, den die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte. Damit wolle Pjöngjang verhindern, dass die Raketen durch mögliche Luftangriffe der USA zerstört würden.

Die Sanktionen gegen das international isolierte Land seien weitgehend "ineffektiv", beklagen die UN-Experten zudem. So erhalte Nordkorea weiter illegale Öllieferungen, verkaufe Kohle und verstoße gegen das Waffenembargo. Unter anderem versuche die Führung des Landes, Waffen nach Syrien, an die Huthi-Rebellen im Jemen, nach Libyen und in den Sudan zu liefern. Finanzsanktionen seien nur unzureichend umgesetzt und würden massiv umgangen.

Zweites Gipfeltreffen

Der Bericht wurde vor einem geplanten zweiten Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un an den UN-Sicherheitsrat übergeben. Trump und Kim werden sich vermutlich noch im Februar treffen, höchstwahrscheinlich in Vietnam.

Kim hatte beim ersten Gipfel mit Trump im vergangenen Juni in Singapur eine vollständige nukleare Abrüstung zugesagt, sich aber nicht auf Details festgelegt. Die Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA gerieten seither immer wieder ins Stocken.


Die US-Geheimdienste haben zudem starke Zweifel daran, dass Kim wirklich vollständig nuklear abrüsten will. Am Mittwoch wird der US-Sondergesandte Stephen Biegun zu Gesprächen in Pjöngjang erwartet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe