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WhatsApp: Neue Privatsphäre-Funktion – wer darf Onlinestatus sehen?


Schutz vor neugierigem Chef
Neue WhatsApp-Funktion verhindert peinliche Enthüllungen

Von t-online, jnm

Aktualisiert am 20.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Datenschutzeinstellungen bei WhatsAppVergrößern des BildesAlte Datenschutzeinstellungen bei WhatsApp: Ab sofort findet man hier auch noch den Punkt "Gruppen". (Quelle: Rüdiger Wölk/imago-images-bilder)
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WhatsApp-Nutzer können jetzt genau einstellen, wer die Angabe "Zuletzt online", die Profil-Info und das eigene Bild oder den Status sehen kann. Erstmals lassen sich einzelne Personen wie der Chef oder Ex-Partner ausschließen.

WhatsApp hat eine lange vermisste Datenschutzoption in seinem Messenger ergänzt: Mit der Funktion "Meine Kontakte außer ..." können Nutzer jetzt Ausnahmen festlegen für Kontakte, für die nicht alle Informationen sichtbar sein sollen.

So bleibt der Status beispielsweise nur für enge Freunde sichtbar. "Zuletzt online" bekommt zum Beispiel nur eine wichtige Person zu sehen und das Profilbild darf aber jeder außer dem Handwerksbetrieb angezeigt bekommen.

Um die Einstellungen für den eigenen WhatsApp-Account vorzunehmen, öffnet man zunächst das "Einstellungen"-Menü. Hier tippt man zunächst auf "Account" und anschließend auf "Datenschutz". Dort finden sich die einzelnen Punkte.

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Kontakte ohne Zugriff müssen manuell abgewählt werden

Um detailliert zu steuern, wer das Profilfoto sehen kann, tippt man nun auf "Profilbild" und wählt die neue Option "Meine Kontakte außer ...". Jetzt öffnet sich ein Fenster mit allen WhatsApp-Kontakten. Jeder Kontakt, der hier ausgewählt wird, kann anschließend das Profilbild nicht mehr sehen.

Wer nur einer ganz kleinen Zahl von Kontakten Zugriff erlauben möchte, muss nun nicht Hunderte von Kontakten anklicken. Unten rechts tippt man stattdessen auf die Schaltfläche "Alle auswählen". Anschließend werden die wenigen Kontakte, die Zugriff haben sollen, manuell abgewählt.

Neu an dieser Stelle ist übrigens auch der Unterpunkt "Gruppen" – hier können Sie festlegen, wer Sie in eine Gruppe einladen darf. Interessanterweise fehlt hier die Einstellung "Niemand". Sie lässt sich immerhin manuell einrichten, indem man "Meine Kontakte außer ..." auswählt und dann auf "Alle auswählen" tippt.

"Jeder", "Meine Kontakte" oder "Niemand"

Bislang konnten Nutzer für persönliche Informationen wie den Status "Zuletzt online", das Profilbild und die Profilinformationen lediglich zwischen drei Optionen wählen: "Jeder", "Meine Kontakte" oder "Niemand".

"Jeder" bedeutet, dass die genannten Daten potenziell für jeden der über zwei Milliarden Nutzer einsehbar sind – sie müssen nur die zugeordnete Telefonnummer kennen oder diese zufällig durch Ausprobieren erraten.

Wer das nicht wollte, hatte bisher nur die Möglichkeit, die Anzeige mit "Niemand" generell zu unterbinden. Das ist in vielen Fällen aber wenig sinnvoll – schließlich soll ein verfasster Status oder ein hochgeladenes Profilbild ja auch gesehen werden.

Viele Anwender dürften deshalb bislang die dritte Option gewählt haben: "Meine Kontakte". Für diese sind die meisten der Informationen ja bestimmt. Jedenfalls beinahe, denn nicht selten befinden sich in der Kontaktliste auch ein Vorgesetzter, ein Ex-Partner, die Schwiegereltern oder auch ein Handwerksbetrieb.

Verwendete Quellen
  • WhatsApp: FAQ – Sicherheitsfunktionen
  • Eigene Recherche
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