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Aldi-PC Medion Akoya P2310D überrascht mit neuem Design

Aldi-PC im neuen Design

07.03.2013, 14:41 Uhr | Christian Fenselau

Aldi-PC Medion Akoya P2310D überrascht mit neuem Design. Aldi-PC Medion Akoya P2310 D (MD 8823) (Quelle: Medion)

Aldi-PC Medion Akoya P2310 D (Quelle: Medion)

Das war schon lange fällig: Aldi nimmt endlich Abschied vom langweiligen Tower-Gehäuse der letzten Jahre. Der neue Aldi-PC Medion Akoya P2310 D sieht gefällig aus und wirkt vor allem kraftvoller als der altgewohnte schwarze Hochglanzkasten mit den silbernen Querstreifen. Doch entscheidend ist die Technik hinter der Fassade – hier zeigt der Discounter leider weniger Mut und verbaut die üblichen Komponenten.

Seit 2009 verkaufte Aldi die Desktop-PCs immer im gleichen Gehäuse. Ob die mangelnde Experimentierfreude für den Discounter erfolgreich war, wissen wir nicht, aber besonders praktisch sind die Tower nicht. Der Hochglanzkunststoff ist sehr anfällig gegen Kratzer, Fingerabdrücke und Staub.

Die Entscheidung für ein neu gestaltetes Gehäuse muss jedoch andere Gründe haben – der Medion Akoya P2310 D glänzt ebenfalls schwarz wie seine Vorgänger. Immerhin: Die Funktionalität mit Frontanschlüssen und dem "Datenhafen", der Anschlussmöglichkeit für eine zusätzliche Festplatte auf der Oberseite, ist geblieben.

Aldi-PC mit Technik der unteren Mittelklasse

Die eingebauten Komponenten lassen weniger aufhorchen als das Äußere. Ein Intel-Prozessor Core i3-3220 mit 2× 3,3 GHz und 3 MB Cache, 4 GB Arbeitsspeicher, 2-TB-Festplatte und Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 650. Das entspricht bewährter Technik der unteren Mittelklasse.

Der Prozessor kann zwar via HyperThreading Prozessoren emulieren, hat aber nur zwei Rechenkerne und keinen Turbo-Boost. Mit dem Turbo ließe sich der Takt beschleunigen, wenn die Software nur einen der zwei Kerne ansteuert, was bei älteren Programmen noch häufig der Fall ist. Dagegen nutzt aktuelle Software die Power von vier oder noch mehr Kernen, die der Prozessor im Akoya P2310D auch nicht hat. Er ist damit weder besonders gut auf alte noch auf die neuste Software zugeschnitten.

Grafikkarte nur befriedigend

Die Grafikkarte, eine Nvidia GeForce GTX 650, passt leistungsmäßig zur weiteren Ausstattung des Aldi-PCs. In Tests von Gaming-Fachmagazinen erreichte die Karte nur befriedigende bis ausreichende Resultate. Aktuelle Spieletitel laufen nur mit stark reduzierten Details und kleineren Bildschirmauflösungen ruckelfrei. Ältere Spiele machen naturgemäß weniger Probleme, Multimedia- und Office-Anwendungen laufen ohne Einschränkungen.

Medion Akoya P2310 D: Ausrichtung auf den Preis

Auch die weitere Ausstattung ist vom Preisdiktat regiert: Ein Blu-ray-Laufwerk, das den Tower Multimedia-tauglicher gemacht hätte, fehlt. Stattdessen ist ein DVD-Brenner eingebaut. Auch der Arbeitsspeicher bleibt mit 4 GB bei der Ausstattung aktueller Computer an der Untergrenze. Eine bessere Bestückung hätte wohl den Preis über die 500-Euro-Grenze gehoben. Immerhin lässt sich bei einem Tower Arbeitsspeicher problemlos nachrüsten.

Fazit: bullige Optik, zahme Technik im Aldi-PC

Hinter der bullig wirkenden Fassade steckt nur zahme Technik. Der neue Aldi-PC hat zwar genug Power für Alltagsaufgaben von Office und Multimedia, doch Spiele-Fans sollten das 500-Euro-Angebot genauer prüfen. Unter dem Strich bleiben außer der großen Festplatte und mehr Schnittstellen nicht viele Argumente, die für einen Tower dieser Leistungskategorie sprechen. Ein Mittelklasse-Notebook bietet in ähnlicher Preisklasse vergleichbare Power, ist aber vielseitiger einsetzbar.

Der Medion Akoya Medion Akoya P2310 D ist ab 14. März 2013 bundesweit bei Aldi erhältlich und kostet 499 Euro. Wer eine Komplettausstattung braucht, muss nicht den Laden wechseln; Office-Drucker, 23-Zoll-Monitor und eine externe 2-GB-Festplatte sind zeitgleich bei Aldi im Angebot.

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