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Aldi-Notebook Medion Akoya S6212T glänzt mit neuer Technik

Touchscreen und Windows 8.1  

Aldi-Notebook glänzt mit neuer Technik

21.10.2013, 17:45 Uhr | Christian Fenselau

Aldi-Notebook Medion Akoya S6212T glänzt mit neuer Technik. Aldi-Notebook Medion Akoya S6212T (MD 99270) (Quelle: Hersteller)

Aldi-Notebook Medion Akoya S6212T (MD 99270) (Quelle: Hersteller)

Ab Donnerstag steht das erste Aldi-Notebook mit dem brandneuen Windows 8.1 in den Filialen – nur eine Woche nach der offiziellen Freigabe von Microsoft. Doch das Betriebssystem ist nicht das einzige Bemerkenswerte am Medion Akoya S6212T (MD 99270). Zum ersten Mal verkauft der Discounter ein vollwertiges Notebook mit Touchscreen. Wir haben uns das Angebot genauer angesehen.

Bereits im September konnten Aldi-Kunden einen Klapprechner mit berührungsempfindlichem Bildschirm kaufen, doch beim Medion Akoya E4085D handelte es sich lediglich um ein kleines, schwachbrüstiges Netbook, das auch nur bei Aldi Nord angeboten wurde.

Das Akoya S6212T dagegen ist nicht nur ein vollwertiges 15-Zoll-Notebook, sondern es wartet auch mit einer Besonderheit auf: Das Scharnier lässt sich zu 300 Grad aufklappen. Dadurch lässt es sich in eine Stellung bringen, in der es sicher steht, wenn man den Touchscreen mit den Fingern bedient. Vollständig umklappen, um es wie ein Tablet zu bedienen, kann man den Touchscreen leider nicht.

Bildschirm hat geringe Auflösung

Der Touchscreen ist bei Windows 8.1 sinnvoll – außerdem kann das System einige der Schwachpunkte glattbügeln, die Benutzer von Windows 8 beklagen. Wenn Windows 8.1 im Desktop-Modus laufen soll, kann das Notebook wie gewohnt mit Maus und Tastatur bedient werden. Mit Windows 8.1 ist es auch möglich, die Kachel-Oberfläche zu umgehen und direkt in den Desktop zu booten.

Mit 1366 × 768 Pixeln bei 15,6 Zoll (39,6 cm) erreicht der Bildschirm eine Pixeldichte von 100 ppi. Das ist alles andere als fein aufgelöst, reicht aber zum Arbeiten vollkommen aus. Für ein Tablet wäre die Auflösung allerdings zu grob, weil hier der Sehabstand geringer ist als bei einem Notebook.

Haswell-Prozessor im Aldi-Notebook

Mit dem Intel Core i3-4010U ist erstmalig für einen Aldi-PC ein Prozessor der neusten Generation Haswell verbaut. Der Chip ist mit 1,7 Gigahertz getaktet, hat zwei Rechenkerne und kann per Hyperthreading zwei weitere emulieren. Einen Turbo-Boost hat die CPU nicht, das ist in der Core-i3-Reihe auch nicht üblich.

Das sollte für Internet, Office und auch Multimedia trotzdem locker ausreichen. Auch Gelegenheitsspieler sind mit dieser Bestückung gut bedient, mehr als Kartenspiele gehen mit der Intel-HD-Grafik allemal. Nur bei grafisch anspruchsvolleren Spielen mit höheren Detailstufen stößt die integrierte Grafikeinheit an ihre Grenzen. Spiele-Enthusiasten sind aber ohnehin mit einem Spezial-PC gut beraten.

Hybridfestplatte sorgt für mehr Tempo

Im Medion Akoya S6212T ist eine 500-Gigabyte-Hybridfestplatte verbaut. Aldi setzt hier also nicht auf maximales Fassungsvermögen, sondern auf Tempo. Hybridfestplatten haben neben der rotierenden Magnetscheibe einen zusätzlichen SSD-Speicher, der als Puffer fungiert und die Geschwindigkeit deutlich erhöhen kann.

Im Idealfall kann dadurch der gefühlte Tempozuwachs deutlich höher sein als durch einen schnelleren Prozessor. Den Speed einer echten SSD-Festplatte erreichen die Hybridplatten allerdings nicht.

Preis lässt aufhorchen

Die weiteren Bestandteile entsprechen denen eines typischen 15-Zoll-Notebooks der Mittelklasse: 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, Kartenleser, HDMI-Ausgang und DVD-Laufwerk. Sehr praktisch: In den Schacht des optischen Laufwerks lässt sich auch ein Zusatzakku stecken, der jedoch nicht mitgeliefert wird.

Der Preis für das Medion Akoya S6212T lässt aufhorchen. 499 Euro kostet das Touch-Notebook. Das ist einerseits günstig, macht aber auch deutlich, dass es nicht zu High-End-Hardware ausgereicht hat.

Fazit: Guter Versuch

Mit dem Medion Akoya S6212T will Aldi vielleicht etwas zu viel: Das Versprechen, ein multimedia-taugliches, schnelles und voll ausgestattetes Notebook zu sein, das gleichzeitig mit den Fingern bedient werden kann und dazu noch handlich ist, kann das Akoya S6212T nicht halten. Bei 15-Zoll-Bildschirm und 2,6 kg Gewicht bleibt die Handlichkeit auf der Strecke.

Um alle Vorzüge unter einen Hut zu bringen, hätte der Bildschirm vollständig umklappbar, etwas kleiner und das Notebook flacher und vor allem leichter sein müssen. Aber das wäre für 500 Euro kaum möglich gewesen,

Trotzdem ist der Versuch lobenswert: Der Touchscreen ist bei Windows 8.1 ein echter Mehrwert, auch die Hybridfestplatte ist sinnvoll. Das neue Aldi-Notebook ist damit brauchbarer als viele der Vorgänger.

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