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Aldi lockt mit billigem Touch-Notebook

Medion Akoya E6240T  

Aldi lockt mit billigem Touch-Notebook

Von Christian Fenselau

06.12.2013, 17:17 Uhr
Aldi lockt mit billigem Touch-Notebook. Aldi-Notebook Medion Akoya E6240T (Quelle: Hersteller)

Das Aldi-Notebook Medion Akoya E6240T lässt sich auch über den Touchscreen bedienen. (Quelle: Hersteller)

Ab Donnerstag, 12. Dezember, steht ein neues Aldi-Notebook mit Touchscreen in den Filialen. Trotz des berührungsempfindlichen Bildschirms kostet das Medion Akoya E6240T (MD 99290) mit 399 Euro nicht mehr als ein einfaches Notebook. Hat der Hersteller dafür an anderer Stelle gespart?

Bereits im Oktober bot der Discounter ein Touch-Notebook gleicher Größe an – das aber 100 Euro mehr kostete. Das Oktober-Notebook ließ sich bis zu 300 Grad aufklappen, was nützlich ist, wenn man es hinstellen und mit den Fingern bedienen möchte. Diese Besonderheit fehlt dem Akoya E6240T.

Bildschirm hat geringe Auflösung

Ein Touchscreen ist bei Windows 8.1 sinnvoll, außerdem lässt sich das Notebook wie gewohnt mit dem eingebauten Trackpad oder einer Maus und Tastatur bedienen. Mit 1366 × 768 Pixeln bei 15,6 Zoll (39,6 cm) erreicht der Bildschirm eine nur mäßige Pixeldichte von 100 ppi. Das ist etwas grobpixelig, reicht aber zum Arbeiten vollkommen aus.

Aldi spart am Prozessor

Der integrierte Hauptprozessor ist ein Intel Celeron N2910, ein Vierkerner mit 1,6 Gigahertz. Die vier Kerne können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hier um einen Einstiegsprozessor handelt – auch wenn der N2910 deutlich schneller ist als vergangene Celeron-Generationen. Im Vergleich zum Intel Core i3 des Oktober-Notebooks ist das ein Schritt zurück.

Für Internet, Office und auch Multimedia sollte der Prozessor trotzdem ausreichen. Die geringe Taktfrequenz bremst allerdings ältere Anwendungen aus, die Mehrkernprozessoren schlecht oder gar nicht nutzen, denn einen Turbo-Modus hat der Celeron nicht.

Auch die integrierte Grafik-Einheit ist kein Hochleistungssportler und reicht nur für Spiele mit geringen Ansprüchen an die Hardware.

Hybridfestplatte sorgt für mehr Tempo

Im Medion Akoya E6240T ist wie schon im Oktober-Notebook eine 500-Gigabyte-Hybridfestplatte verbaut. Aldi setzt hier also nicht auf maximales Fassungsvermögen, sondern auf Tempo. Hybridfestplatten haben neben der rotierenden Magnetscheibe einen zusätzlichen SSD-Speicher, der als Puffer fungiert und die Leistung erhöht. Das Tempo einer echten SSD-Festplatte erreichen die Hybridplatten nicht.

Fazit: Nur bei schmalem Geldbeutel

Das Medion Akoya E6240T ist ein großes, aber kein besonders schnelles Notebook. Beim Bildschirmscharnier und dem Prozessor hat Aldi den Rotstift angesetzt, um noch einmal 100 Euro billiger sein zu können als beim Oktober-Angebot. Durch die Größe und das Gewicht von 2,54 kg ist das Notebook mehr für den stationären Einsatz auf dem Schreibtisch geeignet als zur bequemen Fingerbedienung auf der Couch. Doch dann ist der Touchscreen eigentlich überflüssig.

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