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Medion Akoya S4220: Aldi-Notebook lockt mit Full-HD-Bildschirm

Medion Akoya S4220 ab 31. März  

Aldi-Notebook lockt mit feinem Bildschirm zum Sparpreis

Von Christian Fenselau

28.03.2016, 13:56 Uhr
Medion Akoya S4220: Aldi-Notebook lockt mit Full-HD-Bildschirm. Guter Bildschirm, wenig dahinter: Medion Akoya S4220 (Quelle: Hersteller)

Guter Bildschirm, wenig dahinter: Medion Akoya S4220 (Quelle: Hersteller)

Aldi Nord hat ab dem 31. März ein neues 14"-Notebook (35,6 cm) im Angebot. Das Medion Akoya S4220 ist mit einem Full-HD-Bildschirm bestückt und kostet nur 349 Euro. Doch bereits ein kurzer Blick auf die Ausstattung verrät: Das Display ist nur die glänzende Fassade, dahinter steht bestenfalls eine Blechhütte.

Das Medion Akoya S4220 punktet mit niedrigem Gewicht: Nur 1,6 Kilogramm bringt der 14-Zöller auf die Waage. Zwar geht es noch leichter, aber jedes Gramm weniger geht – wie auch bei Tablets – ordentlich ins Geld. Ein abnehmbares Touchscreen-Display hat das Aldi-Notebook jedoch nicht.

Die Hardware-Bestückung ist mit Intel Pentium N3700 und 2 Gigabyte RAM ein Griff in die unterste Schublade des Teileregals. Selbst manche Smartphones haben mehr Arbeitsspeicher, die CPU kann nicht annähernd mit den Core-i-Modellen mithalten. Die Grafikeinheit ist zwar DirectX-11.2-fähig, doch für Spiele, die das ausnutzen, fehlt die Power. Dass der Prozessor zudem einen derart hoch auflösenden Monitor versorgen muss, macht ihn auch nicht schneller. 

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Flinkes Arbeitstempo kann niemand ernsthaft erwarten

Die 500-GB-Festplatte basiert auf konventioneller Technik – für eine Flashspeicher unterstützte SSHD oder gar eine echte SSD hätte Aldi das Gerät nicht mehr zum Billigpreis anbieten können. Mit dem Ziel, dass sich die Komponenten gegenseitig ausbremsen können, ist das nur konsequent. Ein flinkes Arbeitstempo kann hier niemand ernsthaft erwarten.

Als reines Office- und Internet-Notebook ist das Akoya S4220 auch nicht optimal geeignet. Das feine Display ist hier unnötig, zudem könnte der schmale Arbeitsspeicher den Seitenaufbau verlangsamen. Allenfalls beim Anschauen von Kinofilmen kann Freude aufkommen, da die Full-HD-Auflösung das richtige 16:9-Seitenverhältnis aufweist. 

Auch die weitere Ausstattung ist kein Grund für Jubelsprünge. Der Zwei-Zellen-Akku mit 35,5 Wattstunden dürfte für ausdauerndes Arbeiten ohne eine Steckdose in der Nähe kaum ausreichen – auch wenn Hersteller Medion keine weiteren Angaben zur Laufzeit macht. Büro-Arbeiter könnte allerdings die Office-Lizenz locken, die ein Jahr kostenfrei nutzbar ist.

Fazit: Ein Notebook wie eine Westernstadt

Beim Medion Akoya S4220 verhält es sich ähnlich wie bei einer Westernstadt: Die Fassaden zur Frontseite sind schmuckvoll, dahinter wird es ernüchternd. Der glänzende Bildschirm versteckt Bauteile, die zwar mit aktueller Technik aufwarten können, doch wenig Begeisterung auslösen. Hier herrscht das Preisdiktat, vor dem selbst eine sinnvolle RAM-Bestückung keine Gnade fand. So taugt das neue Aldi-Notebook vor allem zum Anschauen von Filmen.

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