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Sicherheitsrisiko "Software-Leichen"

Eines der größten Sicherheitsrisiken auf Ihrem PC ist nicht etwa der als löchrig verschriene Internet Explorer (IE) oder das Betriebssystem, sondern die installierte Multimedia-Software. Hacker nutzen immer öfter Schlupflöcher in verbreiteten Playern wie Real Player, Quicktime oder Winamp, denn nur wenigeNutzer halten die Player auf dem aktuellen Stand - auch, weil viele nicht wissen, dass diese Software auf Ihrem PC installiert ist. Wir nennen die schlimmsten Software-Leichen.

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„Auf vielen Festplatten befinden sich unzählige Programme, die die Anwender kaum nutzen und wenn überhaupt nur sporadisch aktualisieren", mahnt deshalb Ralf Benzmüller, Leiter der Security Labs von Sicherheitsdienstleister G-Data. Diese Sorglosigkeit führe zu großen Sicherheitsproblemen. Der Erfolg vieler aktueller Schädlinge sei nicht zuletzt auch darauf zurückzuführen. Betriebssysteme. "Browser und installierte Software sollten daher immer auf dem neuesten Stand gehalten werden.“

Nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko

Nach Einschätzung des Experten geht eine nicht zu unterschätzende Gefahr von solchen "Software-Leichen" aus. „Ein besonders hohes Risiko besteht, wenn die Hersteller die Pflege der Software eingestellt haben. Diese Software-Dinos besitzen oft viele Sicherheitslücken, die Malware-Autoren zur Einschleusung von Schadcode ausnutzen. Derartige Programme gehören ins Museum und nicht auf PCs mit Internet-Zugang.“

Gefährliche Media Player

Eine Secunia-Studie kam unlängst zu ähnlich alarmierenden Ergebnissen: So sei ein Drittel aller QuickTime-Installationen veraltet, bei Winamp immerhin noch mehr als ein Viertel. Das ist besonders heikel, da im Fall von Quciktime viele Nutzer kaum wissen, dass diese Software auf Ihrem PC installiert ist. Quicktime gehört zu den Playern, die quasi "Huckepack" mit der Installation anderer Programme auf den PC gelangen. "Eine ungepatchte QuickTime-Lücke und ein provokativer Videotitel reichen aus, um eine Vielzahl von Rechnern zu kompromittieren", erklärte Jakob Balle von Secunia und brachte die Gefahr damit auf den Punkt. Viele Anwender zögerten nicht, eine Datei – sei es im Audio-, Video- oder Fotoformat – aus halbwegs verlässlicher Quelle zu öffnen. Zudem lassen sich solche Dateien problemlos in Internetseiten einbetten. Anwender begeben sich daher mit unaktuellen Media Playern in unnötige Gefahr.

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