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Gates: "Aus dem iPad wird nichts!"

t-online, t-online.de

Aktualisiert am 16.03.2012Lesedauer: 2 Min.
Auch Bill Gates hat sich schon schwer geirrt.
Auch Bill Gates hat sich schon schwer geirrt. (Quelle: /dpa-bilder)
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Irren ist menschlich, das wussten schon die alten R├Âmer. So mancher Experte wagte Prognosen, die sich als fatale Fehleinsch├Ątzungen erwiesen. "Aus dem iPad wird nichts, Netbooks geh├Ârt die Zukunft", orakelte einst Bill Gates ÔÇô ein mittlerweile erwiesener Irrtum. Doch damit befindet sich der Microsoft-Gr├╝nder in guter Gesellschaft der sch├Ânsten Irrt├╝mer des Computer-Zeitalters.

Das Zeitalter der Bits und Bytes wird seit jeher von Fehlprognosen gro├čer Vordenker begleitet. So soll IBM-Gr├╝nder Thomas J. Watson schon 1943 gesagt haben: "Ich denke, dass es einen Weltmarkt f├╝r vielleicht f├╝nf Computern gibt." Damals konnte niemand den Chip-Boom voraussehen oder ahnen, dass es eines Tages Personal Computer gibt. Bei so manch anderem Gro├čen der Branche h├Ątte aber schon weniger hellseherisches Talent gen├╝gt, um Prognosen als kapitale Flops zu entlarven.

Wo sich Bill Gates irrte

Bill Gates beispielsweise sagte 1989: "Microsoft macht niemals ein 32-Bit-System." Windows 7 allerdings wird zum gro├čen Teil in der 64-Bit-Version eingesetzt. Und auch 2010 hat Gates eine Prognose gewagt, die mittlerweile wiederlegt ist: "Aus dem iPad wird nichts, Netbooks geh├Ârt die Zukunft." Im Herbst 2011 stellten Marktforscher fest, dass die Verkaufszahlen von Tablet-PC die der Netbooks ├╝berfl├╝gelt haben.

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Facebook nur ein Verzeichnis im Web

Medienmogul Rupert Murdoch d├╝rfte heute recht kleinlaut sein, wenn er daran erinnert wird, was er 2008 sagte, als die Nutzerzahlen von Facebook die von seinem Tochterunternehmen MySpace ├╝berholte. Murdoch spottete: "Facebook - das ist doch nur ein Verzeichnis im Web." Ein unbekannter englischer Banker bezweifelte 1969, dass Menschen st├Ąndig ein Telefon bei sich tragen wollen und lag mit seiner Behauptung "Das mobile Telefon scheitert" gr├╝ndlich daneben, wie wir heute wissen.

Prognosen waren kapitale Flops

Bis Weihnachten ist der iPod verschwunden? Keine Zukunft f├╝r das Telefon? E-Mail v├Âllig unn├╝tz? An diese peinlichen Worte m├Âchten die Urheber heute kaum noch erinnert werden. Wir tun's trotzdem und haben in unserer Foto-Show die sch├Ânsten Irrt├╝mer zusammengestellt.

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IBM hat die Kurzsichtigkeit ihres Gr├╝nders zumindest nicht geschadet. Der einstige Hersteller von Lochkartensortiermaschinen stieg in den Folgejahrzehnten zum gr├Â├čten Computer-Konzern der Welt auf und brachte 1981 den ersten "Personal Computer" auf den Markt. F├╝r das Jahr 2015 rechnen Experten mit ├╝ber f├╝nf Milliarden PC-Nutzern.

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