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Datensicherheit: Stiftung Warentest warnt vor gefälschten eMails

Gefälschte eMails  

Stiftung Warentest warnt vor gefälschten Mails

04.12.2007, 11:28 Uhr | Sascha Plischke

Die vermeintliche Warentest-Mail enthält Glücksspielsoftware von Webseiten wie "testen-und-kassieren.de". (Screenshot: T-Online)Die vermeintliche Warentest-Mail enthält Glücksspielsoftware von Webseiten wie "testen-und-kassieren.de". (Screenshot: T-Online) Unbekannte versenden derzeit unter dem Namen der Stiftung Warentest gefälschte eMails, die den Empfängern Honorare für Tester-Dienste versprechen. Für die lukrative Teilnahme an dem Test müsse der Empfänger nur zum Download angebotene Software installieren. Die Stiftung Warentest warnt dringend davor, auf die Mail zu reagieren – der Download könnte gefährlich werden.

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Die eMail gibt sich als Sonder-Newsletter der Stiftung Warentest aus und verspricht den Empfängern 300 Euro Honorar für einen Auftrag als Tester. Dafür müsse nur die entsprechende Testsoftware installiert werden. Dahinter verbirgt sich jedoch ein zweifelhaftes Glücksspielprogramm der Internet-Seite testen-und-kassieren.com. Die Software scheint auf den ersten Blick zwar harmlos, eventuell enthaltener Schadcode kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die Mail befindet sich offenbar tausendfach im Umlauf. Nach Angaben der Stiftung Warentest haben sich bereits zahlreiche Empfänger mit besorgten Nachfragen gemeldet. Zur Sicherheit sollte der in der Mail enthaltene Link ignoriert werden.

Nachricht ist leicht als Fälschung zu erkennen

Die eMail ist leicht als Fälschung zu erkennen, im Inhalt ist wiederholt von der Stiftung Warentist die Rede. Echte eMails der Verbraucherschutzorganisation tragen zudem stets den Absender newsletter@stiftung-warentest.de und verweisen auf die Seite www.nl.test.de. In einer Mitteilung bekräftigte die Stiftung Warentest außerdem, in keinem ihrer Newsletter Geldversprechen zu machen oder Honorare für Testdienste anzubieten. Die wahren Urheber der Mail sind bislang unbekannt, die Stiftung Warentest habe aber bereits rechtliche Schritte eingeleitet.

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Im Zweifel dubiose eMails löschen

Grundsätzlich sollten Anwender eMails mit dubiosem Inhalt oder Geldversprechen misstrauen. Sollten Zweifel an der Echtheit einer eMail bestehen oder ist der Absender unbekannt, sollte die Nachricht umgehend gelöscht werden. Im Zweifel können besorgte Nutzer mit dem vorgeblichen Urheber solcher Mails telefonisch Kontakt aufnehmen, um die Echtheit der Nachricht zu überprüfen.

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