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Raubkopiefilter für jeden PC

Musikindustrie fordert  

Raubkopiefilter für jeden PC

08.02.2008, 15:27 Uhr | Christoph Schmidt

Der Chef der US-Musikindustrie RIAA Cary Sherman will auf jedem Rechner einen Urheberrechtsfilter vorinstallieren. Die speziellen Programme sollen auf Nutzerebene den illegalen Download von urheberechtlich geschützten Inhalten unterbinden. Nur so könne dem RIAA-Chef zufolge das Problem von Raubkopien gelöst werden.

Sherman hatte seine Forderungen im Rahmen einer Diskussionsrunde über Copyright auf der State of the Net-Konferenz in Washington artikuliert. Die Pläne wurden durch ein YouTube-Video bekannt, das die Bürgerrechtorganisation Public Knowledge veröffentlichte.

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RIAA will Internet filtern

Die Musikindustrie fordert bereits seit längerem einen Filter für das Internet. Demnach sollen Internet-Anbieter gezwungen werden, den Datenverkehr ihrer Kunden zu überwachen und im Zweifelsfall bestimmte Dateien zu blockieren. Die RIAA verspricht sich davon, Raubkopien im Keim zu ersticken.

Musikindustrie plant totale Überwachung

Dies reicht Cary Sherman aber offenbar nicht. Zusätzlich zu der Forderung nach Urheberrechtsfiltern auf Provider-Ebene sollen Spezial-Programme auf den Rechnern von Internet-Nutzern deren Verhalten ausspionieren. Nur so könne gewährleistet werden, dass keine urheberrechtlich geschützten Werke illegal heruntergeladen werden, sagt Sherman. Tatsächlich könnte die RIAA mit einer solchen Software den Internetverkehr von hunderter Millionen Menschen überwachen - unabhängig davon, ob sie Raubkopierer sind oder nicht. Unvereinbar mit deutschen Datenschutzbestimmungen.

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Filter im Betriebssystem verankern

Sherman will mit dem Filter vor allem einen erzieherischen Effekt erzielen. Nutzern würde er verdeutlichen, dass der illegale Download von urheberrechtlich geschützten Werken verboten ist. Die Filter könnten etwa in Modems oder direkt im Betriebssystem verankert werden und die Übertragung von Raubkopien verhindern.

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