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ProSieben klärt Kopierschutz-Panne auf

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ProSieben klärt Kopierschutz-Panne auf

22.04.2008, 13:00 Uhr | Plischke/Schmidt

ProSieben testete versehentlich einen Kopierschutz für sein Programm. (Archivfoto: dpa)ProSieben testete versehentlich einen Kopierschutz für sein Programm. (Archivfoto: dpa) Am Wochenende sorgte ProSieben für helle Aufregung bei Kabelkunden: Wer über seinen analogen Kabelanschluss das Programm des Senders aufzeichnen wollte, erhielt nur eine Fehlermeldung. Angeblich sei die Sendung kopiergeschützt: DVD- und Festplattenrekorder verweigerten den Dienst. Nun äußerte sich ProSieben erstmals zu dem Vorfall: Das Kopierschutzsignal war eine technische Panne, so der Sender.

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Beobachtet wurde der aktivierte Kopierschutz zuerst von dem Medienmagazin DWDL.de. Nach Informationen des Magazins waren zwischen Freitag und Samstagabend Aufzeichnungen des ProSieben-Programms für Kunden mit analogem Kabelanschluss im ganzen Bundesgebiet unmöglich. Zuschauer, die es dennoch versuchten, erhielten statt der erhofften Aufnahme nur eine Fehlermeldung. Der Wortlaut der Meldung unterschied sich je nach Rekorder-Hersteller, der Tenor war jedoch immer derselbe: "Dieser Inhalt ist kopiergeschützt."

Peinliche Panne oder Technik-Test?

ProSieben führt die Panne auf einen technischen Defekt zurück. Sprecherin Petra Fink betonte gegenüber DWDL.de, dass Kopierschutzsignal sei keine Absicht gewesen. Der Fehler liege vielmehr in einem neuen Angebot an die Fernsehzuschauer, die ProSieben über den analogen Fernsehanschluss auf 16:9-Fernsehern empfangen. Dabei bietet der Sender über die so genannte Austastlücke im Fernsehsignal (WSS-Signal), die weitere Informationen wie Teletext bietet, einen automatischen Zoom des 4:3-Formats auf ein Letterbox-konvertiertes 16:9.

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Kopierschutz wäre für Sender attraktiv

Der Vorfall hatte Spekulationen über Kopierschutzpläne der frei empfangbaren Sender angeheizt. Tatsächlich haben vor allem die Privatsender in den vergangenen Jahren verschiedene eigene Angebote aufgebaut, über die sich verpasste Sendungen auch nach dem Ausstrahlungstermin noch ansehen lassen. Diese Angebote haben für die Sender im Gegensatz zur Privataufzeichnung deutliche Vorteile: So lässt sich hier über Gebühren oder das Schalten von Werbung Geld verdienen, während bei der Aufzeichnung auf der heimischen Festplatte die ausgestrahlte Werbung einfach übersprungen werden kann.

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