Sie sind hier: Home > Digital > Computer >

Computer-Wurm "Koobface" lockt mit Video von Heidi Klum

Gefahr durch manipulierte Internet-Videos  

Angebliches Video von Heidi Klum verseucht den PC

17.09.2009, 11:13 Uhr | t-online.de

Übler Trick mit Heidi Klum-Video lockt die Nutzer sozialer Netzwerke in die Trojanerfalle. (Quelle: dpa)Hacker nutzen immer wieder Prominente wie Heidi Klum für kriminelle Zwecke aus. (Quelle: dpa)

Mit angeblichen Videos von Heidi Klum und anderen Prominenten versuchen Online-Kriminelle derzeit, gutgläubige Internetnutzer in die Falle zu locken. Davor warnen die Sicherheitsspezialisten von Kaspersky in einer aktuellen Mitteilung. Hinter den Videos steckt ein brandgefährlicher Wurm namens Koobface, der sich vornehmlich über soziale Netzwerke wie oder verbreitet. Aber auch wer sich nicht in diesen Netzwerken bewegt, kann gefährdet sein. Ist der Wurm einmal auf einen Computer gelangt, stiehlt er dort geheimste Informationen.

Hauptverbreitungsweg für den Wurm sind Kommentare und persönliche Nachrichten bei Facebook, Twitter oder MySpace, die von infizierten Konten von Freunden stammen. In diesen Mitteilungen bringt der Wurm Links zu gefälschten -Seiten unter, auf denen neben Videos von Heidi Klum auch Filmchen von Paris Hilton oder Michael Jackson zu finden sein sollen. Die Namen der Prominenten dienen jedoch nur als Lockvogel. Möchte der Anwender eines der vermeintlichen Videos öffnen, wird er zum Download des aktuellen Flash-Players aufgefordert. Statt des Players landet jedoch Koobface auf dem Computer.

Wurm spioniert und beraubt seine Opfer

Ist Koobface einmal auf einen Computer gelangt, sucht er die Festplatte nach zu Internetseiten und Online-Banking ab und verschickt die Beute an seine Urheber. Die können damit dann Bankkonten knacken, Kreditkarten fälschen oder die Datensätze an andere Kriminelle weiter verkaufen. Nach dem Diebeszug verschafft sich Koobface Zugang zum Facebook- oder Twitter-Konto seines Opfers und verschickt sich dort heimlich an alle gespeicherten Kontakte. So verbreitet sich der Schädling mit zunehmender Geschwindigkeit.

Wie Sie sich jetzt schützen sollten

Grundsätzlich sind damit vor allem regelmäßige Nutzer von sozialen Netzwerken bedroht. Aber auch wer nicht regelmäßig bei Facebook und Co. vorbeischaut, sollte vorsichtig sein. Die Links zu den vermeintlichen Videos könnten von unbedachten Freunden auch per E-Mail verbreitet werden. Seien Sie deshalb vorsichtig beim Öffnen von Links, die über verdächtige Nachrichten versendet werden, auch wenn der Absender ein vermeintlicher Freund ist. Verwenden Sie beim Surfen immer die aktuellste Version Ihres inklusive der neuesten . Außerdem sollten Sie eine installieren und diese stets aktuell halten. Kostenlose Sicherheitsprogramme bieten bereits einen Basisschutz.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Dschungel-Look: exotisches Flair für Ihre 4 Wände
jetzt auf otto.de
Anzeige
Was Ihr Partner für die Bau- finanzierung können muss
Kostenlose Beratung bei Interhyp
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Computer

shopping-portal