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Spammer Herbal King zu Geldstrafe verurteilt

Schlag gegen Werbemafia  

Rekord-Spammer Herbal King zu Geldstrafe verurteilt

03.11.2009, 09:47 Uhr | Jens Müller & Sascha Plischke

Herbal King verkaufte Viagra per Spam über das Internet. (Archivfoto: dpa)Herbal King verkaufte Medikamente wie Viagra über das Internet. (Archivfoto: dpa) Weiterer Schlag gegen die Werbe-Mafia im : In Neuseeland sind drei Top-Spammer zu Geldstrafen verurteilt worden. Die als Herbal King bekannt gewordenen Medikamenten-Werber sollen die größte -Kampagne für Pharmazie-Produkte überhaupt gefahren haben. Das Urteil gegen Herbal King wird derweil als "großer Erfolg" gefeiert.

Eine Gruppe berüchtigter Spammer ist in Neuseeland zu Geldstrafen verurteilt worden. Die drei Köpfe der als Herbal King bekannt gewordenen Bande müssen umgerechnet etwa 48.500 und 24.250 Euro zahlen. Die Verurteilten wurden schuldig befunden, millionenweise Spam-E-Mails verschickt zu haben. Es war die erste strafrechtliche Anklage nach dem neuen Anti-Spam-Gesetzen Neuseelands.

Herbal King verkauft Sex-Pillen per Spam

Herbal King bot in seinen Spam-Mails verschreibungspflichtige Medikamente sowie Pillen zu Penis-Vergrößerung und Potenzsteigerung wie Viagra an. Die Spam-Kampagnen hatten einen solch großen Umfang, dass die Gang zwischenzeitlich für ein Drittel des weltweiten Spam-Aufkommens verantwortlich gewesen sein soll. Der amerikanischen Handelsbehörde FTC zufolge führte Herbal King die "größte Spam-Kampagne für Pharmazie in der Geschichte des Internets". Neuseelands stellvertretender Innenminister Keith Manch wertete das Urteil als "großen Erfolg für die kleine Anti-Spam-Einheit" des Landes.

Sex-Spammer boten schädliche Pillen an

Geschnappt wurden die Sex-Spammer von Herbal King bereits im Oktober 2008 in einer gemeinsamen Aktion von amerikanischen und neuseeländischen Behörden. Haupteinnahmequelle der Verurteilten war ein Online-Shop für Medikamente, für den sie mit ihren Spam-Aktionen Werbung machten. Darüber verkauften sie unter anderem eigentlich verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept. Zudem hatte Herbal King Präparate zur Penisvergrößerung, Potenzmittel sowie Diät-Pillen vertrieben. Die angeblich komplett pflanzlichen Mittel enthielten verschiedene Verunreinigungen und medikamentenwirksame Stoffe und gelten als potentiell gesundheitsschädigend.

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