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Druckertest bei Stiftung Warentest

Druckertest bei Stiftung Warentest  

Tintenstrahler schlägt Laserdrucker

16.12.2013, 18:40 Uhr | Stiftung Warentest

Druckertest bei Stiftung Warentest. Multifunktionsdrucker Canon Pixma MX925 (Quelle: Hersteller)

Multifunktionale Tintenstrahldrucker sind wirtschaftlicher als Laserdrucker und liefern bessere Fotodrucke. (Quelle: Hersteller)

In der Oktoberausgabe des Magazins test nahm die Stiftung Warentest 13 Multifunktionsdrucker sowie vier Farblaserdrucker unter die Lupe. Hersteller HP sichert sich dabei den Sieg, doch überraschender ist das Ergebnis, dass Tintenstrahldrucker unter bestimmten Voraussetzungen wirtschaftlicher sind als die vermeintlich günstigeren Laserdrucker.

Der Fokus des Tests lag auf Multifunktionsdruckern, also solchen Druckern die auch Faxen, Kopieren und Scannen können. Von den 13 getesteten Multifunktionsdruckern setzten sieben auf Tintenstrahltechnik, sechs waren Laserdrucker.

Ob teuer oder billig, Tintenstrahldrucker überzeugen

Hersteller HP ging als Testsieger hervor und lieferte mit seinem Gerät Officejet Pro 276dw das stimmigste Gesamtbild, das mit einer Gesamtnote von 1,9 belohnt wurde. Einziger Nachteil am HP-Drucker jedoch: Mit knapp 305 Euro gehört er zu den teuersten Tintenstrahlmodellen.

Qualität muss jedoch nicht immer viel kosten, wie der Test beweist. Das günstigste Gerät, der Epson Workforce WF-2540WF, ist für etwa 96 Euro erhältlich und landet immerhin auf Platz 6, bei einer Gesamtnote von Gut (2,5).

Laserdrucker abgeschlagen und teuer

Die Laserdrucker, angeführt von einem Samsung, dem einzigen Laserdrucker mit sehr guten Noten im Bereich "Drucken", schlagen sich eher schlecht. Nur die Geräte von Canon und HP können hinter dem Samsung-Drucker in der Gesamtnote noch mit dem Mittelfeld der Tintenstrahldrucker mithalten. Die Drucker der Firmen Xerox und Oki schneiden gar schlechter ab als der billigste Tintenstrahler.

Am stärksten kritisieren die Tester bei den meisten Modellen die im Vergleich zu Tintenstrahl-Geräten schlechte Qualität bei Fotoausdrucken. Nur Samsung und HP überzeugen hier. Außerdem wird für die Laserdrucker durch die Bank ein deutlich höherer Anschaffungspreis fällig als für die Tintenstrahler.

Teure Drucker nicht immer besser als günstige

Dennoch überraschen die Ergebnisse zur Wirtschaftlichkeit. Lange Zeit wurden Laserdrucker als auf Dauer günstiger eingeschätzt, da originale Tintenpatronen vom Druckerhersteller meist teuer verkauft werden. Der Tintenstrahldrucker HP Officejet Pro X476dw widerlegte diese These nun. Dank seines Druckkopfes, der über die gesamte Seitenbreite reicht, finden dort sehr große Tintenpatronen Platz, mit denen bis zu 11.000 Seiten bedruckt werden können.

Foto-Serie mit 5 Bildern

Nachteil jedoch: Die Anschaffungskosten für diesen HP-Drucker fallen von allen Testgeräten am höchsten aus. Der Drucker selbst schlägt mit circa 600 Euro zu Buche. Wechselpatronen, wenn sie einmal nötig werden, sind für rund 400 Euro im Handel erhältlich.

Außerdem fällt auf, dass der Anschaffungspreis eines Tintenstrahldruckers nicht als generelles Zeichen für die Folgekosten gelten kann. Ein günstiges Gerät muss also im Nachgang nicht zwangsläufig teuer werden, während ein teurer Drucker später nicht unbedingt den Geldbeutel schont. Im Vergleich schafft es ein etwa 240 Euro teures Modell von Brother in der Kategorie "Tintenkosten" nur auf ein Befriedigend (2,7), während das günstigste Gerät, der oben erwähnte Epson, mit einer Gesamtnote von 3,1 auch noch befriedigend abschneidet. Bei einem Preisunterschied von mehr als 140 Euro, lassen sich entsprechend viele Patronen für den Epson-Drucker nachkaufen, der nur geringfügig unwirtschaftlicher ausfällt.

Nur die HP-Modelle, sowohl der Testsieger als auch das Modell mit dem großen Druckkopf, glänzen hier und räumen Noten von 1,9 und 1,6 ab.

Empfehlungen ohne Zusatzfunktionen

Wer schließlich auf die Zusatzmerkmale eines Multifunktionsdruckers verzichten kann oder will, dem stellt test abschließend noch vier Farblaserdrucker vor. Auch in dieser Kategorie überzeugen Samsung und HP, die Konkurrenz von Brother und Canon schneidet nur jeweils mit einem Testergebnis "Befriedigend" ab.

Den vollständigen Testbericht lesen Sie auf www.test.de

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