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Stiftung Warentest: Foto-Fans zahlen beim Tintendrucker drauf


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Foto-Fans zahlen beim Tintendrucker drauf

Von t-online
Aktualisiert am 27.03.2016Lesedauer: 2 Min.
Epsons Farbdrucker Ecotank ET-4550 liefert die günstigsten Seitenpreise.
Epsons Farbdrucker Ecotank ET-4550 liefert die günstigsten Seitenpreise. (Quelle: Hersteller-bilder)
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Die Stiftung Warentest hat Tintenstrahldrucker mit und ohne Fax-Funktion getestet. Das Ergebnis polarisiert, denn die Drucker, die die niedrigsten Tintenkosten haben, bringen keine gute Fotoqualität zu Papier. Auch beim Preis gibt es Unterschiede.

Insgesamt 14 aktuelle Farbdrucker hat Stiftung Warentest ("test"-Ausgabe 4/2016) unter die Lupe genommen. Ergebnis: Tinte sparen lässt sich mit Modellen, die zum eigenen Druckverhalten passen. Wer viele und gute Fotos drucken möchte, muss mehr bezahlen.

Die Spanne beim Farbausdruck reicht von 8 Cent pro DIN-A4-Foto bis zu 2,40 Euro. In diesem Prüfpunkt schneiden alle Testkandidaten befriedigend oder sogar nur ausreichend ab. Allein das in der Anschaffung teuerste Kombigerät druckt Farbfotos zu passablen Preisen – wenn auch in etwas schlechterer Qualität.

Epson druckt am besten

Sieger unter sieben getesteten Modellen mit Fax-Funktion wurde der Epson Ecotank ET-4550 (Note: 2,1). Er hat große Tintenbehälter, die der Nutzer selbst nachfüllen kann. Bei dem 475 Euro teuren Epson bemängelten die Tester lediglich die Bildqualität, hier langte es nur für ein "Befriedigend".

300 Euro günstiger und fast genauso gut ist der Epson Expression Premium XP-830 (Note: 2,2). Die Fotoqualität ist sogar besser und bekam ein "Sehr gut", dafür langt der Drucker aber auch ordentlich bei den Tintenkosten hin.

Tintenstrahldrucker unter 80 Euro

Wer weder Fax noch Vorlageneinzug braucht, ist mit dem Tintenstrahldrucker Canon Pixma MG7750 (Note: 2,4) gut beraten. Fast genau so gut, aber weniger vielseitig ist der billigere Canon Pixima MG5750. Den gibt es im Fachhandel schon für unter 80 Euro.

Bei der Bildqualität liegen die Canon-Modelle fast auf Augenhöhe mit Epson. Die Druckermodelle von Brother lieferten die schlechtesten Bildproben. Insgesamt erhielten fünf Drucker die Note "gut", neun wurden mit "Befriedigend" bewertet.

Tintenkosten auch ohne Drucken

Damit die Düsen nicht eintrocknen und verstopfen, spülen die Drucker die teure Tinte auch zum Reinigen durch das System. Im "test"-Magazin 4/2015 hatte ein Drucker allein dafür Tinte für 10 Euro verbraucht. Hier gibt Stiftung Warentest endlich Entwarnung.

Die aktuelle Druckergeneration geht sparsamer mit Tinte um. Lediglich der Canon Pixima MG7750 fiel negativ auf, der immerhin Tinte im Wert von 3,50 Euro "verspült". Wer diese Kosten einsparen will, so der Tipp der Experten, druckt am besten regelmäßig in Farbe.

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