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Beamer fürs Heimkino - Kaufberatung

Kaufberatung Beamer  

Der definitive Beamer-Guide

14.05.2009, 09:40 Uhr | t-online.de

Beamer fürs Heimkino - Kaufberatung. (Foto: Video HomeVision)

(Fotomontage: Video HomeVision)

Alle reden von LCD und Plasma. Doch im Schatten der schmucken Fernsehgeräte entwickelt sich die Beamer-Technik rasant. Die Projektoren können High-Definition-Videos mittlerweile mindestens genauso gut darstellen wie jeder Flachbild-TV – und bieten dabei obendrein ein exzellentes und unschlagbar großes Bild. Doch welcher Beamer eignet sich für welchen Einsatzzweck? Und auf welche Zukunftstechnik sollten Sie am besten jetzt schon setzen?

Die gute Nachricht zuerst: Für einen Beamer müssen Sie nicht mehr unbedingt viel ausgeben. Inzwischen gibt es sogar kleine Projektoren für die Jackentasche für die Präsentation zwischendurch. Jetzt zur schlechten Nachricht: Weder die günstigen Modelle noch die Mini-Beamer eignen sich für ein echtes Heimkino. Dafür sollten Cineasten sich in der Preisklasse jenseits von 2000 Euro umsehen. Wir verraten Ihnen, warum sich aber auch diese Investition lohnen kann.

Cineast oder Dia-Show-Fan?

Wichtig für die Kaufentscheidung ist vor allem der Einsatzzweck für den Beamer. Kinofans benötigen einen anderen Projektor als Anwender, die nur ab und zu eine Bildschirmpräsentation an die Wand werfen wollen oder ihren Verwandten die hübschen Digitalfotos aus dem letzten Urlaub zeigen möchten. Ein weiteres Kriterium ist der Einsatzort. Soll der Beamer an unterschiedlichen Stellen zum Einsatz kommen, ist Mobilität von großer Bedeutung.

Privat im Rampenlicht

So stellen Präsentation und Dia-Show nur geringe Ansprüche an einen Beamer. Hier reicht ein Gerät mit geringer Auflösung wie VGA, SVGA (800 mal 600 Bildpunkte im Seitenverhältnis 4:3) oder XGA (1024 mal 768 Punkte), um Fotos oder den Bildschirm des Notebooks an die Wand zu werfen. Für diesen Einsatzzweck eignen sich so genannte Mini-Beamer hervorragend. Diese bieten zwar nur eine durchwachsene Ausstattung und Bildqualität, sind aber schon ab 300 Euro zu haben. Für professionelle Präsentationen vor größerem Publikum sollten sie zusätzlich auf eine große Lichtstärke achten. Weiteres Kaufkriterium ist eine möglichst beleuchtete Fernbedienung, die sich selbst in dunklen Räumen handhaben lässt. Für den Einsatz in großen Locations sollte sich der Beamer mit einem Teleobjektiv nachrüsten lassen können.

Technik macht den Unterschied

Wer zu Hause aber echtes Kino-Feeling erleben möchte, kommt um eine größere Investition nicht herum. Denn um Filme wirklich genießen zu können, sollte der Beamer gleich mehrere wichtige Kriterien erfüllen, die es zum größten Teil erst in der Preisklasse ab 2000 Euro zu kaufen gibt. Vor allem sollte der Beamer die Wiedergabe von High-Definition-Inhalten erlauben – am besten im Full-HD-Format mit 1080 Bildzeilen. So bleibt die teure Anschaffung zukunftssicher. Außerdem sollte der Projektor das 16:9-Format unterstützen und über einen HDMI-Eingang für den Anschluss zum Beispiel an einen Blu-ray-Player verfügen.

Das Fernsehbild an die Wand werfen

Als Fernsehersatz taugt ein Beamer hingegen klassischerweise nicht. Im Dauerbetrieb verschleißt die verbaute Lampe zu schnell, und ein Ersatz ist fast so teuer wie der Beamer selbst. Sollten Sie aber trotzdem planen, ganz auf einen Projektor umzusteigen, lohnt sich ein Blick auf Beamer mit LCoS-Technologie (Liquid Cristal on Silicon). Die arbeiten mit Leuchtdioden und kommen ganz ohne teure Projektorlampen aus. Als Nachteil müssen Sie hier aber eine schwache Leuchtkraft in Kauf nehmen: Relevant ist der als ANSI-Lumen angegebene Wert. Soll der Projektor auch als Heimkino dienen, sollte der er zwischen 2000 und 4000 Lumen (ANSi) haben. Außerdem sollten Sie für die Fernsehwiedergabe auf eine zusätzlich unterstützte Auflösung von 800 mal 600 Bildpunkten achten so wie auf schnelles Umschalten zwischen den beiden gängigen TV-Formaten 4:3 und 16:9.

Für Deckenschrauber und Wandhänger

Vor der Anschaffung steht jedoch das Ausmessen der Wohnung. Der Raum sollte groß genug sein, damit der Beamer ein ausreichend großes Bild projizieren kann. Im Gegensatz zu einem Fernseher lässt sich ein Beamer zudem nicht einfach so aufstellen und einschalten. So kann ein Beamer durch die Luftkühlung recht laut werden. Das stört beim Film sehen ungemein. Hier hilft die Montage des Geräts an der Decke: Durch geschickte Positionierung können Sie das Lautstärke-Problem in den Griff bekommen. Hierzu aber muss das Gerät eine horizontale und vertikale Bildumkehrung erlauben. Zwischen der Decke und Ihrem Abspielgerät müssen Sie dann noch ein Kabel verlegen. Das sollte vorzugsweise ein HDMI-Kabel sein, denn dabei drohen auch bei längeren Kabelwegen nicht wirklich Qualitätsverluste. Nicht sparen sollten Sie an einer Leinwand, denn Ihre weiße Raufasertapete macht dem besten Beamer einen Strich durch die Rechnung. Investieren Sie ruhig 500 Euro, ihre Leinwand wird eine Anschaffung fürs Leben sein.

Fazit: Beamer-Kauf will gut überlegt sein

Ein Beamer bietet nicht für jeden Anwender die ideale Lösung. Zuhause lohnen sich Plasma- oder LCD-Fernseher oft eher. Soll der Beamer den Fernseher ersetzen, gilt es zu bedenken, dass sich Fernseher bei kritischem Tageslicht noch immer behaupten. Der Grund ist eine höhere Kontrastschärfe. Ein TV-Programm am Nachmittag können Sie nur mit einem teuren lichtstarken Full-HD-Beamer so richtig genießen. Dieser kostet derzeit noch mindestens 1500 Euro, die Sie besser für einen komfortableren Plasma- oder LCD-Fernseher anlegen. Zusätzlich müssen Sie Geld für Kabel, Wand- oder Deckenhalterung und eine gute Leinwand ausgeben. Hinzu kommt, dass ein Kinoerlebnis erst mit einer hochwertigen Surround-Anlage perfekt wird, die den mehrdimensionalen Raumklang liefert. Hierfür müssten Sie also noch einen AV-Receiver kaufen.

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