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Verbraucherzentrale warnt vor HD-Receiver-Kauf

RTL und VOX auf HD+  

Verbraucherzentrale warnt vor HD-Receiver-Kauf

16.07.2009, 13:46 Uhr | Yaw Awuku

. HDTV: Verbraucherzentralen warnen vor HD-Receivern.

Ein Mietshaus im Stadtteil Schöneberg in Berlin (Archivfoto vom 12.06.2006) mit einer durch Satellitenschüsseln geprägten Fassade. (Quelle: dpa)

Endlich ist es soweit: Während in vielen Wohnzimmern schon längst ein HD-fähiger Fernseher steht, bieten die TV-Sender ab diesem Sommer nun auch entsprechend viel HDTV an. Wer eine Satelliten-Schüssel auf dem Dach hat, könnte dies für den richtigen Zeitpunkt halten, einen HD-Sat-Receiver zu kaufen. Doch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt: Wer jetzt kauft, setzt sein Geld möglicherweise in den Sand.

Im August übertragen ARD und ZDF die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in HD, und auch RTL und Vox wollen im Spätherbst 2009 ihr Satelliten-Programm im hochauflösenden Format senden. Doch TV-Liebhaber mit Sat-Receiver und HD-Fernseher sollten sich lieber noch etwas gedulden. Denn RTL und Vox senden auf Astras Pay-TV-Plattform HD+ und nutzen die umstrittene Verschlüsselungstechnik CI-Plus. Derzeit erhältliche HD-Sat-Receiver können mit der neuen Technik allerdings nichts anfangen. "Wer jetzt kauft, dem droht eine teure Fehlinvestition", warnt die Verbraucherzentrale NRW. Deren Technik-Experte Rolf Dahlmann rät daher, "die allgegenwärtige Werbung von Industrie, Handel und Sendern für HDTV zu überhören und den Kauf eines neuen HD-Sat-Receivers vorerst zurück zu stellen". Erst im Herbst kommen Receiver mit der entsprechenden Technik auf den Markt.

Neue Schnittstelle zwängt Werbung auf

Im Unterschied zu den bisherigen Datenschnittstellen erlaubt CI-Plus den Fernsehsendern stärkere Kontrolle über den heimischen Umgang mit ausgestrahlten Programme. So können die Sender entscheiden, ob Zuschauer eine Sendung aufzeichnen können oder nicht. Mittels der Technik ließen sich heimische TV-Aufnahmen theoretisch auch nach fünf Tagen löschen, während Werbeblöcke nicht vorgespult werden können oder eine zeitlich versetzte Wiedergabe (timeshift) verhindert wird. Dahlmann beurteilt die Pläne der privaten Fernsehanstalten äußerst kritisch: "Die Einführung dieser neuen Schnittstellentechnik steht für eine Entwicklung, die an den Interessen des Verbrauchers vorbei geht."

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