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Heimkino: Das Wohnzimmer der Superreichen

Heimkino  

Mega-Plasma-TV: Die Krönung für das Heimkino der Superreichen

27.03.2012, 12:55 Uhr | Christian Fenselau

Heimkino: Das Wohnzimmer der Superreichen. Der Riesen-Plasma-TV ist nur ein Bestandteil des Wohnzimmers der Superreichen. (Quelle: Panasonic)

Der Riesen-Plasma-TV ist nur ein Bestandteil des Wohnzimmers der Superreichen. (Quelle: Panasonic)

Ein riesiger Flachbildfernseher mit 600 Kilogramm, ein Plattenspieler aus Panzerholz oder ein Handy mit mechanischer Uhr – Sie wissen nicht mehr, wohin mit dem Geld? Dann kann Ihnen geholfen werden: Ein paar Luxus-Gadgets lindern die größte Not und erleichtern Ihre Portokasse um beträchtliche Summen. Sollten Sie hingegen noch nicht über den Kauf eines Luxus-Gadgets nachgedacht haben, macht das auch nichts. Sehenswert ist das Spielzeug allemal – in unserer Foto-Show.

Der teuerste aller Fernseher passt kaum in gewöhnliche Wohnzimmer: Er misst eine Bildschirmdiagonale von 152 Zoll, das sind 3,86 Meter. Neun 50-Zoll-Fernseher, gestapelt in drei Reihen, würden in die Bildfläche hineinpassen. Hergestellt wird das TV-Monstrum von Panasonic. Es handelt sich um ein Plasma-Bildschirm mit einer Auflösung von 4096 × 2160 Bildpunkten. Das Londoner Kaufhaus Harrods verkauft ihn für 600.000 britische Pfund, das sind umgerechnet 720.000 Euro.

Eine Nummer kleiner, aber ebenfalls exklusiv, ist der Bang & Olufsen BeoVision 4-103, der in Top-Ausstattung knapp über 100.000 Euro kostet. Bei einer Größe von 103 Zoll ist er zwar auch nichts für das Gästezimmer, aber keine schlechte Wahl für den privaten, kleinen Kinosaal. Der BeoVision lässt sich mit bis zu 14 Einzel-Lautsprechern kombinieren, Techniker stimmen die Surround-Anlage technisch auf den Raum ab. Daneben steht der Blu-ray-Player Eidos Reference Blue für 110.000 Euro.

Klanggewalt von mehreren Tausend Watt

Im Wohnzimmer steht die Stereoanlage für den perfekten Klang. Jedes Einzelteil ist zwar für einen Normalverdiener unerschwinglich, aber Anschauen ist ja nicht verboten. Der CD-Player von Burmester für 56.000 Euro geht da fast noch als Schnäppchen durch. Für das Sümmchen, das die Lautsprecherboxen Transmission Audio Ultimate kosten, wäre auch eine hübsche Villa am Starnberger See zu haben.

Auch im digitalen Zeitalter gehört ein Plattenspieler dazu. Für 130.000 Euro gibt es den besten. Der Transrotor Argos steht, um den Klang abzukoppeln, als Solitär im Raum und nicht in einem Wohnzimmerregal. Das Boxensystem besteht aus zwölf Einzelteilen – sechs Lautsprecher pro Kanal. Jede einzelne ist für einen Frequenzbereich zuständig, vom Dipol-Hochtöner bis zum Tiefbass. Mit dem passenden Verstärker schallen mehrere Tausend Watt in den Raum. Aufgrund des Gewichts der Boxen (etwa sechs Tonnen) ist ein speziell angepasstes Studio nötig. Wer eine ähnliche Anlage zusammenstellen will, muss wohl den Rest der Villa darauf abstimmen.

Auf dem Wohnzimmertisch liegt ein Handy mit handgearbeitetem mechanischen Uhrwerk, das Sideboard ziert eine 200-Megapixel-Digitalkamera von Hasselblad. Sie ist das Edelste, was ein Fotograf in die Finger kriegen kann. Aber vorher muss er 38.000 Euro auf den Ladentisch legen. Schon die Apollo-Astronauten schossen ihre Mondbilder mit Hasselblad-Kameras.

Alles Handarbeit

Die hohen Preise für die einzelnen Komponenten kommen nicht durch den verschwenderischen Einsatz von Brillanten zustande, sondern sind das Ergebnis meisterhafter Handwerkskunst. Jedes Einzelteil genügt nur allerhöchsten Qualitätsansprüchen, jedes Kabel und jeder Stecker. Die Hersteller sind keine Anfänger, sondern verstehen ihr Handwerk. Die meisten setzen seit Jahrzehnten auf absolut kompromisslose Qualität, die Entwicklung der Geräte dauert Jahre. Ein Beispiel ist der Verstärker des japanischen Entwicklers Hiroyasu Kondo: Kabel und Stecker im Inneren der Geräte sind aus Silber. Das reicht aber nicht. Da auch Silber qualitativen Schwankungen ausgesetzt ist, muss es einen bestimmten Alterungsprozess durchlaufen, bis es gut genug für den Einbau ist.

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