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GEZ-Panne: Toter Dackel soll seinen Fernseher anmelden

GEZ  

Toter Dackel soll GEZ für seinen Fernseher zahlen

10.08.2010, 15:25 Uhr | Andreas Lerg mit Material der dpa

GEZ-Panne: Toter Dackel soll seinen Fernseher anmelden. Die GEZ forderte einen toten Dackel auf, seinen Fernsehapparat anzumelden. (Symbolfoto: dpa)

Die GEZ forderte einen toten Dackel auf, seinen Fernsehapparat anzumelden. (Symbolfoto: dpa)

Das ist in der Tat ein dicker Hund: Die Gebühreneinzugszentrale GEZ hat einen toten Dackel in München zur Anmeldung seines Fernsehers aufgefordert. Entsprechende Post flatterte seiner Besitzerin von der Gebühreneinzugszentrale ins Haus.

Rauhaardackel Bini segnete bereits vor fünf Jahren das Zeitliche und besaß auch zu Lebzeiten nie einen Fernsehapparat. Seinem Frauchen stellte die GEZ dennoch einen an den Dackel adressierten Brief zu. Darin forderte die GEZ den verblichenen Vierbeiner dazu auf, seinen Fernseher anzumelden und Rundfunkgebühren zu bezahlen, wenn er ein eigenes Einkommen haben sollte. Die erboste Münchnerin beschwerte sich bei der GEZ.

Haustiere werden häufiger von der GEZ angeschrieben

"Das kommt schon einmal vor", sagte Andreas Müller von der Gebührenabteilung des Bayerischen Rundfunks und bestätigte damit einen Bericht der Bild vom Dienstag. "Das war eine Verkettung unglücklicher Umstände", sagte Müller. Bini sei zudem als Tiername nicht erkannt worden, da er auch als Abkürzung für Sabine verwendet werde. Immer mal wieder würden Hunde oder Katzen angeschrieben, sagte Müller der Nachrichtenagentur dpa. Ursache der Verwechslung seien die Besitzer oft selbst. Denn manche Besitzer ließen ihre Haustiere mit Vor- und Zunamen etwa bei Preisausschreiben teilnehmen oder registrierten sie mit Anschrift und Geburtsdatum im Internet. Da die GEZ für die Ermittlung von gebührenpflichtigen Personen auch Adressen von Unternehmen miete, landeten auch vermeintliche Menschen in der Datenbank, erklärte Müller. Das könnte im Fall Bini auch passiert sein. Die Hintergründe werden jetzt recherchiert, hieß es von der GEZ in Köln. Solche Pannen sind nicht selten. So schickte die GEZ Anfang August sogar Rechnungen an tote Kinder.

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