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LCD- und Plasma-Fernseher: Das sind die echten Schnäppchen

Fernseher-Kauf: Hier sparen Sie das meiste Geld

09.12.2010, 09:43 Uhr | Christian Fenselau

LCD- und Plasma-Fernseher: Das sind die echten Schnäppchen. Einige Fernseher sind deutlich günstiger geworden (Foto: Philips)

Einige Fernseher sind deutlich günstiger geworden (Foto: Philips)

Viele Preisschilder auf den Flachbildfernsehern der Elektrogroßmärkte wirken auf den ersten Blick wie unglaubliche Versprechungen: Auf fast jedem Schild ist der ursprüngliche Preis durchgestrichen – daneben steht ein Betrag, der oft mehrere hundert Euro niedriger ist als der alte. Doch den Angeboten ist nicht immer zu trauen, denn oft war die Ware nie so teuer wie behauptet. Ein Preisnachlass ist aber nur dann glaubhaft, wenn die Ware tatsächlich zuvor teurer war und zum höheren Preis auch verkauft wurde. Genau das haben wir überprüft und zeigen zehn Flachbildfernseher mit starkem Preisverfall.

In unserer Auswahl befinden sich daher nur LCD- und Plasma-Fernseher, deren Preise wirklich gefallen sind. Zusätzlich haben die Modelle auf Aktualität überprüft, um alte Ladenhüter auszusortieren. Auch unter den Fernsehern, die technisch auf neuestem Stand sind, sind die Preisnachlässe teilweise riesig: Einige Fernseher sind auf fast die Hälfte des einstigen Preises gesackt, was in Einzelfällen über 1000 Euro Preisvorteil entspricht.

Tricks mit dem UVP

Sehr häufig zieren zwei Preise eine Warenauszeichnung: ein durchgestrichener teurer sowie ein aktuell günstiger daneben. Doch das ist nicht immer aufschlussreich. Denn meistens wird auf den Preisschildern getrickst, was das Zeug hält: Die heruntergesetzten Preise beziehen sich in der Regel auf den unverbindlichen Verkaufspreis (UVP). In den meisten Fällen ist dieser Preis aber zu hoch – viele Artikel wurden zu keiner Zeit zum UVP verkauft. Damit ist auch ein Vergleich zwischen UVP und echtem Preis eine Täuschung und könnte sogar eine Anzeige wegen unlauteren Wettbewerbs nach sich ziehen. Allerdings dürfte die Beweisführung in den meisten Fällen schwierig sein – auch wir konnten nicht immer genau ermitteln, ob ein Fernseher vielleicht doch einen kurzen Moment zum UVP in den Regalen stand. Wir haben die Beweisführung umgedreht: Nur wenn wir einen echten Verkaufspreis ermitteln konnten, wurde dieser auch in den Vergleich einbezogen.

Qualität nicht der Grund für Preissturz

Der Grund für schwankende Preise ist meistens ein schiefes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Ist das Angebot zu groß, sinken die Preise. Die Großmärkte und Versandhäuser müssen für ihre Vorbestellungen vorab schätzen, wie viele Geräte sie voraussichtlich verkaufen werden. Wenn sie mit ihren Schätzungen extrem daneben liegen, müssen sie die Verkaufspreise oder die Bestellungen so lange nachkorrigieren, bis das Verhältnis wieder stimmt. Wenn sie zu wenig bestellen, ordern sie nach, die Preise bleiben stabil oder steigen sogar. Haben sie aber viel zu viele Fernseher bestellt, besteht die Gefahr, auf der Ware sitzen zu bleiben. Preissenkungen sind die Folge. Die wichtigste Ursache für Preisstürze ist also nicht, dass es sich um technisch überholte oder minderwertige Ware handelt.

Die unverbindliche Preisempfehlung spielt im ganzen Preisgefüge immerhin eine Nebenrolle. Sie soll aus der Sicht der Hersteller und Händler zwar hoch genug sein, um Spielraum für "Preissenkungen" zu bieten. Aber der Hersteller darf nicht unglaubwürdig werden und seine Geräte mit unrealistisch hohen Mondpreisen auszeichnen. Denn dann riskiert er, dass der Kunde vom hohen Preis abgeschreckt wird – etwa bei Eigenrecherchen auf den Internetseiten des Herstellers.

Hoher Stromverbrauch oft Hinweis auf Auslaufmodell

In Einzelfällen besteht trotz allem die Gefahr, dass sich der Käufer einen Ladenhüter andrehen lässt, wenn er nur auf den Preisverfall schaut. Immerhin besteht auch die Möglichkeit, dass Auslaufmodelle heruntergesetzt sind, um die Lager zu räumen. Wir haben das beachtet und in unserer Auswahl auf Fernseher von der Resterampe verzichtet. Für technisch überholte Geräte gibt ein zuverlässigeres Indiz als den Preisverfall: den Stromverbrauch. Moderne Geräte verbrauchen immer weniger Strom. Wenn ein Modell deutlich mehr Strom verbraucht als andere in der gleichen Größe mit gleicher Technik (Plasma, LED oder LCD), ist das ein ziemlich sicherer Hinweis auf antiquierte Technik.

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