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Fernseher im Test: Stiftung Warentest kürt die besten Flachbildfernseher

Warentest: Ein guter XXL-Fernseher muss nicht immer teuer sein

23.11.2012, 13:14 Uhr | t-online

Fernseher im Test: Stiftung Warentest kürt die besten Flachbildfernseher. Stiftung Warentest prüft Fernseher zwischen 46 und 55 Zoll. (Quelle: Philips)

Flachbildfernseher-Test: Groß und gut muss nicht teuer sein. (Quelle: Philips)

Ein guter Fernseher im XXL-Format ist schon für unter 800 Euro zu haben. Zu diesem Ergebnis kommen die Prüfer der Stiftung Warentest, die 21 große Fernseher getestet haben. Für mehr Funktionen wie 3D muss man etwas tiefer in die Tasche greifen, bekommt dafür aber auch Geräte, die sich sogar per Sprache und Gesten steuern lassen. Die Tester kürten außerdem den besten Fernseher des Jahres.

Die Stiftung Warentest hat für die Dezemberausgabe ihrer Zeitschrift test 21 Fernseher mit einer Bildschirmdiagonalen zwischen 116 und 152 Zentimetern (46 bis 55 Zoll) getestet. Der günstigste Fernseher ist der Sony KDL-46EX655, der für 760 Euro ein befriedigendes TV-Bild, aber kein 3D bietet und insgesamt mit der Note gut (2,4) abschneidet. Der teuerste Testkandidat war der Toshiba 55ZL2G für 8000 Euro, der sogar 3D-Technologie ohne Brille bietet. Deren Qualität lässt aber noch deutlich zu wünschen übrig, und auch die Bildqualität ist nur befriedigend.

Als Preis-Leistungs-Sieger kürte die Stiftung Warentest den Philips 47PFL6007K, der ein gutes Bild für wenig Geld liefert. Egal ob TV in Standardauflösung oder HD-3D-Bilder, die Bildqualität des 1600-Euro-Fernsehers überzeugte die Tester. Beim Klang müssen jedoch Abstriche gemacht werden. Der beste Fernseher des Jahres ist für die Stiftung Warentest der Samsung UE46ES7090, mit einer guten Gesamtnote (1,8) im Test. Sowohl die sehr gute Bild- als auch die Ton-Wiedergabe hievte das 1630-Euro-Model auf den Thron des Jahres-Besten. Der Samsung-Fernseher gehorcht sogar auf Sprach- und Gesten-Befehle.

Hohe Hertz-Zahl garantiert kein gutes Bild

Hersteller werben oft mit einer hohen Bildwiederholfrequenz. 200 Hertz sind mittlerweile die Regel, aber auch TV-Geräte mit 400, 800 oder sogar 1600 Hertz sind zu haben. Eine hohe Hertz-Zahl sagt für sich genommen aber wenig aus, es kommt auch auf die Bewegtbildoptimierung an, also darauf, wie ein Fernseher Zwischenbilder aufbereitet. Das Fernsehsignal liefert die Bilder nur mit 50 Hertz, also 50 Bilder pro Sekunde. Das ist für schnelle Bewegungen zu wenig und ist für das menschliche Auge als Ruckeln sichtbar.

Ein 100-Hertz-Gerät berechnet für eine flüssigere Darstellung ein Zwischenbild, bei 200 Hertz sind es schon drei Zwischenbilder. Geschieht das nicht auf optimale Weise, sieht man ruckelnde Bilder oder sogar Bildstörungen. Das ist beispielsweise beim LG 47LM660S der Fall: Der LCD-Fernseher für 980 Euro zeigt trotz 400 Hertz bei starken Bewegungen ein deutliches Ruckeln.

Guter Ton trotz wenig Platz im Gehäuse

Die Herstellen wollen bei ihren Fernsehern auch mit edlem Design punkten. Deshalb werden die Gehäuse immer flacher und die Rahmen immer dünner. Trotzdem bescheinigt die Stiftung Warentest den meisten Fernsehern einen guten Klang. So hat der LG 47LM960V ein Gehäuse, dass nur 4 Zentimeter tief ist. Der Rahmen um das Display ist sechs Millimeter schmal. Dennoch überzeugt das Gerät mit einem vollen und ausgewogenen Klang. Schwierig wird es bei Geräten, deren Lautsprecher aufgrund des flachen Gehäuses nach hinten abstrahlen. Gerade bei der Wandmontage leidet dann die Klangqualität.

Mit dem Flachbild-TV ins Internet

Die meisten der 21 getesteten Fernseher bieten einen Zugang zum Internet, wobei manche Modelle auf bestimmte Seiten oder Dienste beschränkt sind. Lediglich der Metz Aurus 47 3D Media für 4200 Euro bleibt komplett offline. Der Test zeigt aber, dass das Surfen mit Fernsehern wenig Freude macht. Der Seitenaufbau ist langsam, die Bedienung über die Fernbedienung fummelig. Buchstaben müssen über die Pfeiltasten angewählt oder über den Ziffernblock, ähnlich wie bei Handys, eingetippt werden. Nur Philips bietet bei einigen seiner Geräte eine vollwertige Tastatur auf der Rückseite der Fernbedienung.

Smartphone und Tablet-PC als Fernbedienung nutzen

Positiv bewertet die Stiftung Warentest, dass viele Hersteller mittlerweile Fernbedienungs-Apps für Smartphones und Tablet-PC bereitstellen. Die bieten oft deutlich mehr Funktionen als eine übliche Fernbedienung. Manche Apps können das TV-Signal über WLAN als Stream empfangen. So kann man auf dem Smartphone oder Tablet-PC eine Sendung weiter schauen, wenn man das Wohnzimmer eine Weile verlassen muss. Umgekehrt lassen sich über diese Apps meist auch Bilder oder Videos vom Smartphone auf dem Fernseher zeigen. Der neueste Trend jedoch ist die Steuerung des Fernsehers per Sprache und Gesten, die beispielsweise der Samsung UE46ES7090 bietet. Allerdings funktioniert das laut Stiftung Warentest noch nicht sehr zuverlässig.

Den vollständigen Testbericht lesen Sie auf www.test.de

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