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Intel will mit Settop-Box im Online-TV mitmischen

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Intel will TV-Zuschauer ausspionieren

14.02.2013, 12:01 Uhr | t-online, dpa

Intel will mit Settop-Box im Online-TV mitmischen. Abendessen vor dem Fernseher (Quelle: t-online.de)

Die TV-Geräte der Zukunft nehmen Zuschauer genau unter die Lupe. (Quelle: t-online.de)

Noch in diesem Jahr will der Chipgigant Intel in das Fernsehgeschäft einsteigen. Dies hat Intel-Manager Erik Hugger bei einem Auftritt auf der Technologie Konferenz "All Things D" angekündigt. Mit einer eigenen Settop-Box, die Live-TV, Video-on-demand und Apps anbietet, will Intel nun auch bei Fernsehzuschauern punkten. Doch Intel will auch wissen, ob den Zuschauern gefällt, was sie sehen. Dazu soll eine Kamera in der Box das heimische Wohnzimmer abfilmen.

Der Chipgigant Intel will in den USA in den heiß umkämpften Fernsehmarkt einsteigen. In diesem Jahr soll eine Settop-Box für den TV-Empfang über das Internet in den Handel kommen, kündigte der zuständige Intel-Manager Erik Huggers am Dienstag bei einem Auftritt auf der Technologie-Konferenz "All Things D" an.

Über die TV-Pläne von Intel wird bereits seit fast einem Jahr spekuliert. Als besondere Schwierigkeit in dem Geschäft gelten die Rechte-Deals mit den Produzenten von TV-Inhalten und großen amerikanischen Fernsehsendern.

TV-Zuschauer unter der Lupe

Intel setze dabei unter anderem auf eine intelligentere Bedienung als bei aktuellen Kabel-TV-Boxen. Ein ungewöhnliches Detail ist eine auf die Zuschauer gerichtete Kamera, mit der die Personalisierung des Fernsehkonsums neue Ausmaße erreichen soll. Die eingebaute Kamera soll die Bewegungen aller Menschen in Sichtweite erfassen und so das Interesse an verschiedenen Programminhalten messen können.

Intels Settop-Box könne so auch ein persönlich zugeschnittenes TV- und Werbe-Programm anbieten. Wem das zu unheimlich sei, könne die Kamera mit einer kleinen Klappe abdecken, meinte Huggers.

TV-Gerät weiß, ob Sie lachen oder weinen

Intels spionierende Settop-Box ist jedoch noch lange nicht der Gipfel an Ideen der TV-Branche für das personalisierte Fernsehen der Zukunft. Bereits 2012 meldete der amerikanische Internetprovider Verizon ein Patent auf Technologien an, die das Verhalten der Zuschauer noch sehr viel genauer beobachten sollen.

Mittels Kamera, Mikrofon und Wärmesensoren will Verizon künftig erkennen, wer sich gerade vor der Mattscheibe befindet und ob diese Personen gerade schlafen, essen, streiten, lachen, diese in ihren Gesprächen werberelevante Schlüsselwörter benutzen oder nebenbei mit einem Smartphone oder Tablet im Internet surfen.

Selbst die Anwesenheit von Haustieren könnte damit festgestellt werden. Für jeden dieser Fälle kann der Sender dann die passende Werbung schalten und gegebenenfalls auch an das gerade in Verwendung befindliche Smartphone oder den Tablet-PC weiterschicken. Natürlich kann auch jeder andere TV-Hersteller diese Technik von Verizon verwenden – vorausgesetzt, er zahlt die nötigen Gebühren.

Ein Alptraum für Datenschützer

Was Werbetreibenden die Augen aufleuchten lässt, dürfte Datenschützern die Haare zu Berge stehen lassen. Huggers geht davon aus, dass es einige Zeit dauern werde bis sich smarte TV-Geräte wie Intels Settop-Box durchsetzen werden. "Aber Rom wurde auch nicht in einem Tag erbaut", sagte er zuversichtlich.

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